Hr. Klaus Stern überprüft ab man den Apfel ernten kann
(Foto: Michael Neitzel)
Karben - 17. Oktober 2020
Bei sonnigem Wetter fanden am Samstag-Vormittag 16 Apfel-Liebhaber, darunter zwei Familien mit Kindern, den Weg zur Streuobstwiese nahe Karben/Rendel, die der BUND OV Karben/Niddatal pflegt. Dort gab es die Möglichkeit, für den eigenen Bedarf und darüber hinaus für die Pomolo-Kelterer mehrere Apfelbäume zu „plündern“. Die zum Essen und Lagern bestimmten Äpfel wurden vorsichtig mit dem Pflückkorb vom Baum geholt, die übrigen Früchte fielen durch Schütteln auf die bereitgelegten Planen und wurden in Säcke gepackt. Ob der vielen Erntehelfer waren die ca. 15 Bäume innerhalb von 2 Stunden leergepflückt. Dabei konnte die Aussage bestätigt werden, dass eine Streuobstwiese Lebensraum für viele Tiere ist. Eine Familie bekam erst einen Frosch zu Gesicht und danach eine bisher noch nicht bekannte orangefarbene, daumennagelgroße Spinne. Auch das typische Lachen eines Grünspecht in einem Walnussbaum konnte man hören. Alle hatten viel Spaß an der gemeinsamen Bewegung an frischer Luft. Sicherlich duftet es jetzt in den Küchen der Erntehelfer nach Apfelmus und Apfelkuchen. In diesem Jahr gab es eine besonders gute Ernte, denn bei dem ersten Einsatz konnten bereits mehr als 650 Liter Apfelmost aus den geernteten Früchten gewonnen werden. Den Pomolo-Kelterern haben wir zusätzlich bisher ca. 800 kg Äpfel zur Verarbeitung gebracht.
Einige Helfer wollen zum letzten Ernteeinsatz zu einer anderen BUND-Streuobstwiese mitkommen. Ein neuer Termin wird auf unserer homepage www.bund-karben.de bzw. facebookseite und instagram bekannt gegeben. Hier sind auch immer aktuelle Infos und Fotos über Aktivitäten bzw. Neuigkeiten des BUND OV Karben/Niddatal zu finden.
Sylvia Neitzel / BUND OV Karben/Niddatal