Tamara und Melanie Höhler beim Obstbaum schneiden
(Foto: Uwe Steib)
Am 27.02.2022 trafen sich wie in den letzten Jahren auch Obstbaumpat*innen auf der vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Rosbach betreuten Streuobstwiese in Rodheim, um ihren Patenbaum zu schneiden.
Über 40 große und kleine Pat*innen nutzten bei tollem Wetter die Gelegenheit, ihren Baum in Form zu bringen - aber auch, um mit anderen Pat*innen in Kontakt zu kommen. Der BUND hatte im Vorfeld mehrere Termine recherchiert, an denen sich die Pat*innen trotz der Pandemie einem Schnittkurs anschließen konnten. Der BUND will bewusst nicht in Konkurrenz zu Obst- und Gartenbauvereinen oder anderen Gruppen mit einem eigenen Schnittkurs treten. "Im Gegenteil - wir wollen zusammenarbeiten und den Kontakt miteinander pflegen, uns austauschen und gegenseitig besuchen", sagt Uwe Steib, Vorsitzender des BUND Ortsverbands Rosbach. "Das war eines der Ziele, als ich den Vorsitz 2018 übernommen habe." Im Stadtentwicklungskonzept der Stadt Rosbach, an dessen Gestaltung viele Bürger*innen und Vereinsvertreter*innen - auch der BUND - seinerzeit mitgearbeitet haben, hat man damals schon auf die Bedeutung der Streuobstwiesen in Rosbach hingewiesen. Dabei stellte sich heraus, dass und wie viele Vereine und Gruppen schon viele Jahre sehr aktiv im Erhalt der Streuobstwiesen sind. Somit hatte die Stadt mit dem Stadtentwicklungskonzept den Auftrag gehabt, den Erhalt und die Pflege zu optimieren und zu fördern, womit sie mit dem Klimaschutzkonzept und jetzt mit ihrem Förderprogramm weitere große Schritte getan hat. Aus Sicht des BUND gehört den Mitarbeitern der Stadt Rosbach - insbesondere Herrn Altvater - der Dank für ihre Arbeit und für ihre Offenheit für neue Ideen. Auch für die Zusammenarbeit mit dem Rosbacher Bauhof - insbesondere mit Herrn Schütz, der als Ansprechpartner bei Themen rund um die Patenwiese immer hilfsbereit zur Verfügung steht – ist der BUND OV Rosbach sehr zufrieden und dankbar.