Jeder bekommt die passende Sense
(Foto: BUND OV Florstadt)
Nahezu lautlos und ohne Treibstoffverbrauch gleitet die scharfe Schneide durch das Gras und schneidet die Halme dicht über dem Boden ab. Altes Handwerk erfahrbar machen: diese Möglichkeit bot sich beim Sensenlehrgang des Arbeitskreises Streuobstwiesen in Nieder-Florstadt für die 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Gleich am Anfang richtet Sensenlehrer Stephan Konzack die Aufmerksamkeit auf die passende Größe und richtige Einstellung der Sensen. „Nur mit einem passenden Werkzeug geht die Arbeit mühelos“, weiß der Profi zu vermitteln. Dank hervorragend geschärften Sensenblättern und individuell verstellbaren Sensenbäumen gelingen die eigenen Mähversuche auch sofort. „Das ist schon was anderes, als mit der alten Sense, die ich daheim im Keller gefunden habe!“ sagt ein Teilnehmer anerkennend. Doch auch die Wahl des richtigen Sensenblattes ist entscheidend: für reine Grasflächen gibt es scharfe, filigrane Blätter mit dünnen Schneiden (dem „Dangel“), für die verwilderte Wiese voller Brombeeren braucht es robusteres Material.