Junge Katze mit Mama
(Foto: Helmut Weller)
Nach einer eventuellen Sichtung einer Wildkatze im Wald in der Nähe von Ortenberg rufen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Ortsverband Büdingen und das Forstamt Nidda dazu auf junge Katzen im Wald zu lassen.
Es könnten junge Wildkatzen sein. Alexandra Bücking, Vorsitzende des Ortsverbands betont: „Besonders bei den Wildkätzchen besteht eine große Gefahr, dass sie mit Hauskatzen verwechselt und mitgenommen werden.“ Da Wildkatzen nicht nur in abgelegenen Wäldern vorkommen, sondern mancherorts auch recht nah an Städten, empfiehlt der BUND auch hier dringend, Katzenjungen in Wäldern nicht aufzulesen. Ein Mitnehmen bedeutet für die Tiere unnötigen Stress und große Risiken. Alexandra Bücking: „In Menschenhand drohen den jungen Wildkatzen gefährliche Hauskatzen-Krankheiten. Bestenfalls steht ihnen ein langer und mühevoller Weg der Wiederauswilderung bevor. Oft gelingt dieser leider nicht.“ Als geschützte Wildtiere dürfen sie zudem nicht ohne Not aus dem Wald mitgenommen werden. Dies betrifft auch andere Tierkinder von z.B. Reh, Wildschwein und Feldhase. "Wir bitten die Erholungssuchenden zudem, sich vorsichtig im Wald zu bewegen, die Wege nicht zu verlassen und vor allem die Hunde anzuleinen", so Rupert Hoeppe, Revierleiter im Revier Ortenberg.