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AKTIVEN Newsletter 09/2026
BUND Kreisverband Wetterau
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Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde im Wetteraukreis,
Und liebe BUND-Aktive im Kreisverband Wetterau,
Herzlich willkommen zu unserem neuen Newsletter!
Schon am frühen Morgen ging es los. Die ersten Sonnenstrahlen vertrieben den Tau von den Ästen, während die Leitern an die kräftigen Stämme der Apfel- und Birnenbäume gelehnt wurden. Mit vorsichtigen Händen wurden die Schwergewichte der Saison gepflückt – eine kleine Drehung am Stiel, und schon lag ein tiefroter Apfel in der Hand. In den Körben sammelte sich eine bunte Mischung: samtige Pfirsiche aus den heißen Sommerwochen, dunkle Pflaumen und die letzten späten Quitten mit ihrem herben, süßen Duft.
Jede Frucht auf dem Wagenrad erzählte ihre eigene Geschichte vom Wachsen im Regen und Reifen im Sonnenlicht. Als die Körbe schließlich gefüllt waren und der Duft von frischem Obst die kühle Herbstluft erfüllte, begann der gemütliche Teil: Das Sortieren, das erste Probieren der knackigen Früchte und die Vorfreude auf frischen Most und süße Marmelade. Die Ernte war eingeholt, und der Fleiß der vergangenen Monate lag nun in vollendeter Pracht auf den alten Speichen des Rades.
Das war letztes Jahr und dieses Jahr….?
Informationen und Angebote erhaltet Ihr/erhalten Sie auf unserer Homepage www.bund-wetterau.de. Wir freuen uns, wenn alle Adressaten diesen Newsletter weiterhin erhalten möchten. Eine Abmeldung ist problemlos durch Klick auf den Link am Seitenende möglich.
Wir vom Redaktionsteam wünschen Euch/Ihnen viel Spaß beim Lesen des Newsletters.
Viele herzliche Grüße Euer/Ihr BUND KV Wetterau - Team
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Termine:
BUND-Termine im Kreisverband:
» Mi., 2. September 2026: BUND OV Rosbach: Ortsverbandtreffen September 2026; Uhrzeit und Raum auf Anfrage
» Mi., 9. September 2026: BUND KV Wetterau: Kreisverbandtreffen September 2026; im Dorftreff Heuchelheim, Im Kirchgrund 5, 61203 Reichelsheim/Heuchelheim; Beginn: 19:30 Uhr
» Do., 10. September 2026: BUND OV Bad Vilbel: Jahrehauptversammlung 2026; im Haus der Begegnung, Raum 1, Marktplatz 2, 61118 Bad Vilbel; Beginn: 19:00 Uhr
» Mi., 16. September 2026: BUND OV Bad Nauheim/Friedberg: Ortsverbandtreffen September 2026; im Raum 1. Obergeschoss, im Alten Rathaus Bad Nauheim, Marktplatz 2, 61231 Bad Nauheim; Beginn: 20:00 Uhr
» Di., 22. September 2026: BUND OV Karben/Niddatal: Ortsverbandtreffen September 2026; im Mütter- und Familien Zentrum (MüZe) Cafe, Berliner Straße 12, 61184 Karben/Burg-Gräfenrode: Beginn: 20:00 Uhr
» Do., 24. September 2026: BUND OV Bad Vilbel: Ortsverbandtreffen September 2026; im Haus der Begegnung, Raum 1, Marktplatz 2, 61118 Bad Vilbel; Beginn: 19:30 Uhr
» Mi., 7. Oktober 2026: BUND OV Rosbach: Ortsverbandtreffen Oktober 2026; Uhrzeit und Raum auf Anfrage
» Mo., 12. Oktober 2026: BUND OV Wöllstadt: Ortsverbandtreffen Oktober 2026; Uhrzeit und Raum auf Anfrage
» So., 18. Oktober 2026: BUND OV Bad Vilbel: Nachhaltigkeitstag 2026; Niddaplatz, 61118 Bad Vilbel; ab 14:00 Uhr
» Mi., 21. Oktober 2026: BUND OV Bad Nauheim/Friedberg: Ortsverbandtreffen Oktober 2026; im Raum 1. Obergeschoss, im Alten Rathaus Bad Nauheim, Marktplatz 2, 61231 Bad Nauheim; Beginn: 20:00 Uhr
» Di., 27. Oktober 2026: BUND OV Karben/Niddatal: Ortsverbandtreffen Oktober 2026; im Mütter- und Familien Zentrum (MüZe) Cafe, Berliner Straße 12, 61184 Karben/Burg-Gräfenrode: Beginn: 20:00 Uhr
» Mi., 4. November 2026: BUND OV Rosbach: Ortsverbandtreffen November 2026; Uhrzeit und Raum auf Anfrage
» Mi., 11. November 2026: BUND KV Wetterau: Kreisverbandtreffen November 2026; NN; Beginn: 19:30 Uhr
Interessantes für Freundinnen und Freunde der Erde:
» Fr., 11. September 2026, A5-Filmpicknick – Bündnis Stopp-A5-Ausbau; ab: 20:00 Uhr
» Mo., 28. September 2026, Stadtbaum-Workshopreihe ab Oktober 2026 Online-Infotermin; ab: 17:00 Uhr
» Sa., 3. Oktober 2026, Menschenkette "Es brennt!" – bundesweiter Aktionstag; Beginn: 12:00 Uhr
weitere Termine findet ihr im Terminkalender für Aktive.
Termine der BUNDjugend Hessen (BuJu) sind hier zu finden.
BUND-Akademie
» Do., 1. + Fr. 2. Oktober 2026, Berlin: Raus aus dem Dauerdruck
» Sa., 28. November 2026 LDV Teil 2 BUND Hessen
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"Too Hot – Heiße Städte, Neue Wege" Ausstellung im DAM in Frankfurt
Im Sommer 2026, mit bereits der dritten Hitzewelle, Tropennächten und Dürre, ist der Klimawandel auch in Frankfurt in unserem Alltag angekommen. Frankfurt (siehe Bild) ist eine von 13 portraitierten Städten, die in der aktuellen Ausstellung “Too Hot” im DAM zeigen, wie Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen können. Präsentiert werden Ideen wie mehr Stadtgrün, Schutz der Grünen Lunge und wassersensiblere Planung sowie die (Re)aktivierung von Trinkbrunnen, die momentan in der Stadt ungleich verteilt sind. Da Frankfurt eine der heißesten Städte Deutschlands ist, orientiert sich die Gestaltung von Flächen und Baumaßnahmen “verstärkt am Transport von Frisch- und Kaltluft in die Innenstadt“ – eine langjährige Forderung des BUND KV Frankfurt an die Stadt.
Weitere Städte und ihre neuen Wege zur Klimaresilienz sind unter anderem Stockholm, Kopenhagen, Totnes (GB), Paris, Barcelona und Wien. Sie verdeutlichen, dass Regenwassermanagement, Flussrenaturierung, fossilfreies Bauen und erneuerbare Wärmenetze nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche Aufgaben bei der Gestaltung der Klimawende darstellen.
“Too Hot – Heiße Städte, Neue Wege” im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt, 20.06.2026 – 07.02.2027.
Weitere Informationen
Text und Bild: © Simone Kiefer
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BUND Hessen: Boden des Jahres
Jedes Jahr wählt ein Kuratorium den Boden des Jahres aus und jedes Jahr wechselt dazu die Schirmherrschaft von Bundesland zu Bundesland. Für dieses Jahr hat Hessen die Schirmherrschaft zum Boden des Jahres 2026 übertragen bekommen.
Aus diesem Anlass wird der BUND Landesverband Hessen nun intensiver über das Thema Boden und Bodenschutz informieren.
Der Boden des Jahres 2026 ist der Archivboden.
Archivböden bezeugen in besonderer Weise Entwicklungen der Natur- und Kulturgeschichte. Von Landschaften, Klima, menschlicher Nutzung, Naturkatastrophen.
Das HLNUG bietet unter folgendem Link zu der Aktion der Böden des Jahres und zum Archivboden auf ihren Webseiten sehr ausführlich weiterführende Informationen und einen Link mit speziellem Veranstaltungskalender an. Dabei auch die Aufzeichnung der Festveranstaltung des Landes Hessen. Außerdem einen Link zum Leitfaden Archivböden von der Bund/Länder Arbeitsgemeinschaft Boden.
https://www.hlnug.de/themen/boden/erleben/boden-des-jahres https://www.hlnug.de/themen/boden/erleben/boden-des-jahres/veranstaltungskalender
Text: Jochen Kramer, BUND Hessen Bild: © Magda Ehlers, Pexels
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Wildkatzen schützen: Die größte Gefahr....
Anlässlich des Weltkatzentages macht der BUND auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Europäischen Wildkatze aufmerksam. Insbesondere Menschen mit Hauskatzen können durch Kastration ihrer Tiere zum Wildkatzen-Schutz beitragen. Das hilft nicht nur der streng geschützten Wildtierart, sondern trägt auch dazu bei, das Leid verwilderter Hauskatzen zu verringern und Tierheime zu entlasten. Erlär-Video hier abrufbar, mehr Informationen zum Thema unter www.bund.net
Text: BUND Bild: © BUND
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Boden im Garten verbessern
Für einen gesunden Garten ist der Boden die wichtigste Grundlage. Aber haben Sie sich Ihre Erde schon mal genauer angeschaut? Wer den eigenen Boden versteht, kann ihn gezielt verbessern und den Einsatz von Dünger minimieren. Dies ist insbesondere im Naturgarten wichtig. Wie Sie im heimischen Garten Ihre Bodenart bestimmen, Nährstoffe durch Humus aufbauen und die Düngung ökologisch sinnvoll gestalten erfahren Sie hier.
Text: BUND Bild: © BUND
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Mehr Sichtbarkeit am TreeTagDay mit der neuen Aktionsfahne
Am 18. September ist europäischer TreeTag Day. An diesem Tag werden "TreeTags" an Bäumen angebracht, um deren ökologische Leistung und ihren Wert für Lebensqualität zu zeigen. Landesverbände, Gruppen und Aktive haben dafür Bäume vermessen, Daten gemeldet und erhalten die "TreeTags". Nutzen Sie die neue Aktionsfahne "Bäume schützen", um am 18.9. die Sichtbarkeit für das Thema Bäume und den BUND zu erhöhen.
Infos zum TreeTagDay
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Wespennest auf Balkon oder Terrasse: Das können Sie jetzt tun
Ein Wespennest im Rolladenkasten oder in der Erde nahe des Hauses zu finden, ist für die meisten Menschen eine unangenehme Überraschung. Bei der Bestimmung ist es deshalb wichtig, sich auch die Nestbauweise anzuschauen. Wespennester dürfen nur in besonderen Fällen entfernt werden. Adressen für eine Umsiedlung bei Umweltämtern, Naturschutzbehörden der Städte und Landkreise oder hier.
Text: BUND Bild: © BUND
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3. Oktober: BUND-Aktionstag Grünes Band
Per Rad, zu Fuß oder auf dem Boot: Am 3. Oktober laden viele BUND-Gruppen dazu ein, das Grüne Band zu erkunden. Auch in diesem Jahr wollen wir die Veranstaltungen am Tag der Deutschen Einheit wieder bündeln und bewerben. Haben Sie eine Idee für eine Veranstaltung oder Exkursion? Dann melden Sie sich gerne bei Katrin Evers: Katrin.Evers@bund.net
Weitere Informationen zum Aktionstag und erste Veranstaltungen finden Sie hier auf BUND.net: Alle Infos zum Aktionstag
Text: BUND Bild: © BUND
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26.09.2026 – Demo: Gegen den sozialen Kahlschlag
Die Debatte um den Sozialstaat tobt und Kürzungen betreffen uns alle. Gemeinsam mit dem Hessischen Sozialstaatsbündnis rufen wir unter dem Motto „Gegen den sozialen Kahlschlag – #NichtAmMenschenSparen“ zur Demonstration auf. Seid dabei und setzt ein Zeichen gegen die Kürzungspolitik. - Wann? Sa., 26. September, ab 11 Uhr
- Wo? Frankfurt, Treffpunkt Willy-Brand-Platz
Mehr erfahren
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BUND-Tipp: Igel im Herbst und Winter richtig unterstützen
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, suchen Igel nach sicheren Plätzen für den Winterschlaf – doch nicht alle finden passende Bedingungen. Der BUND Hessen erklärt, wie wir helfen können – und wann besser nicht.
Garten Igel-freundlich gestalten Ein naturnaher, pestizidfreier Garten ist der beste Schutz: Sträucher, Laubhaufen und Kompost bieten Unterschlupf und Baumaterial für Nester. Offene Lichtschächte oder Teiche sollten mit Gittern oder Rampen gesichert werden. Kleine Durchlässe im Zaun (10 × 10 cm) helfen Igeln, zwischen Gärten zu wandern.
Todesfalle „Gelber Sack” Offene oder am Boden stehende Müllsäcke können Igeln zum Verhängnis werden – sie kriechen hinein, finden keinen Ausweg oder werden im schlimmsten Fall mit dem Abfall entsorgt. Wer die Säcke gut verschließt oder erst am Abholtag aufstellt, schützt die Tiere.
Wann Hilfe nötig ist – und wann nicht Nicht jeder Igel braucht Rettung. Unterstützung ist sinnvoll, wenn ein Tier z. B. Anfang November deutlich unter 400 g wiegt. Dann kann eine Zufütterung (Katzenfutter, ungewürztes Rührei) helfen. Bei kranken oder verletzten Tieren bitte immer Fachleute oder eine Igelstation kontaktieren.
Igel gesichtet? Jetzt melden! Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) bittet um Meldungen von Igel-Sichtungen, um den Bestand besser zu erfassen. Jede Beobachtung hilft dem Artenschutz.
Mehr Details zur richtigen Unterstützung von Igeln im Herbst und Winter finden Sie im vollständigen Artikel bei BUND Hessen: „Igel im Herbst und Winter richtig unterstützen“
Text: Andrea Mateja Bild: © Herwig Winter
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Mitmachen: Fotowettbewerb "Allee des Jahres"
Die Allee: Kultur- und Naturgut
Der BUND Mecklenburg-Vorpommern sucht noch bis zum 16. September die schönsten Alleen aus ganz Deutschland, diesmal unter dem Motto “Alleen bei Wind und Wetter”. Ob im warmen Licht eines Sommertages, im prasselnden Regen, bei aufziehendem Sturm oder in dichtem Nebel – gesucht werden Bilder, die genau diese Vielfalt einfangen. Pro Teilnehmer*in sind bis zu vier Bilder möglich, die nicht älter als ein Jahr sein sollten.
Mehr erfahren
Text: BUND Bild: © Claudia Lorenz
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Doku-Trailer: Engagement Natur
Nach ihrer Doku “Naturschutz im Bergwinkel” widmen sich Günter und Roswitha Bornholdt in ihrem neuen Film “Engagement Natur” den Naturschutzprojekten im westlichen Main-Kinzig-Kreis und in der Kinzigaue. Die Doku ist Teil des Citizen-Science-Projekts “Wildwege – Natur, Forschung und Menschen verbinden” des Naturparks Hessischer Spessart. Die Premiere findet am 14. Februar 2027 im Spessartforum statt.
Den Trailer könnt ihr schon jetzt sehen.
Text: Engagement Natur
Bild: © Engagement Natur
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Buch-Tipp: Entdecke wo du lebst! Neue Touren auf alten Pfaden.
Der Wander-Influencer Simon Hegewald, besser bekannt als „Hege", inspiriert mit seinen unterhaltsamen und informativen Videos bereits Tausende, ihre Umgebung neu zu entdecken und legt nun mit seinem zweiten Buch nach: Neue Touren auf alten Pfaden!
In Entdecke wo du lebst – Neue Touren auf alten Pfaden zeigt Hegewald erneut,
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Buch-Tipp: Entdecke wo du lebst! Neue Touren auf alten Pfaden.
was seinen Content ausmacht: Wandern, Reisen und Erleben in Deutschland. Mystische Wanderungen, ikonische Fotospots und Ausflugsziele, die eher nach Fernreise als nach Heimat aussehen.
Der neue Band versammelt weitere Lieblingsorte, abwechslungsreiche Touren und echte Geheimtipps, die er in den letzten Jahren entdeckt hat. Einige davon sind längst Fan-Favoriten auf seinen Kanälen, andere werden hier zum ersten Mal vorgestellt.
Untermalt werden die großen und kleinen Wanderungen sowie Mikroabenteuer mit charmanten Videos per QR-Code, informativen Kurzübersichten der jeweiligen Region und jeder Menge hilfreicher Tipps und Tricks.
Ganz nach seinem Leitspruch „Entdecke, wo du lebst" geht es ihm vor allem darum, die schönsten, bekannten und unbekannten Orte in Deutschlands Natur zu zeigen und Menschen zu inspirieren, ihre Umwelt neu zu entdecken.
176 Seiten, 150 Farbfotos – € 22,00
ISBN 978-3-763029-31-0 Belser Verlag, Juli 2026
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BUND Kreisverband Wetterau und seine Ortsverbände in den Medien und Veranstaltungen
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BUND OV Florstadt - AGENDA-Gruppe „Streuobstwiesen in Florstadt“ entfernt Jakobskreuzkraut im dritten Jahr
Zurzeit ist auf etlichen Wiesen und in den Straßengräben eine wunderschöne gelbe Blütenpracht zu bewundern. Unter den gelb-blühenden Pflanzen ist leider auch das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea). Dieses Kraut ist zwar eine einheimische Pflanze. Sie breitet sich aber mit ihren vielen weit fliegenden Samen stark auf zu wenig genutzten Weiden und Wiesen sowie an Straßenrändern aus. Die Samen bleiben bis zu 20 Jahre keimfähig.
Das eigentliche Problem liegt im Giftgehalt der Pflanze: Die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide sind besonders für Pferde und Rinder schon in relativ geringer Dosierung tödlich – insbesondere im Heu. Manche Weidetiere erkennen Jakobskreuzkraut auf der Wiese und lassen es stehen, allerdings nicht alle. Wenn es auf der Weide stehen bleibt, kann es sich weiter ausbreiten. Wiesen mit Jakobskreuzkrautbesatz sind für die Heuernte für Jahre unbrauchbar.
Auch auf der Hochzeitswiese in Stammheim hat sich das Jakobskreuzkraut ausgebreitet und verhindert so eine sinnvolle Nutzung des Heus. Wird es nicht manuell entfernt, bleibt es beim Mulchen auf der Wiese und das Aussamen begünstigt die Weiterverbreitung. Deshalb sind nun im dritten Jahr ehrenamtliche Naturschützer unterwegs die giftigen Pflanzenteile mit Arbeitshandschuhen aus dem Boden zu ziehen und in Müllsäcken zu sammeln.
Im ersten Jahr konnten 20 Säcke gefüllt werden. Im Jahr 2025 waren es 10 Säcke und in diesem Jahr nur noch 5. Das Sammelgut reduziert sich also bislang jährlich um die Hälfte. Das gesammelte Kraut wurde in allen drei Jahren im Recyclinghof Niddatal ohne Zwischenlagerung direkt in den Fermenter gebracht und dort samenfrei kompostiert.
Die Zusammenarbeit mit dem Bauhof von Florstadt verläuft reibungslos. Bereits einen Tag nach Beendigung der Sammelaktion wurde die Hochzeitswiese in Florstadt-Stammheim gemäht. Sicherlich ist diese manuelle Sammelaktion auch in den Folgejahren noch erforderlich. Der damit verbundene Aufwand scheint aber immer geringer zu werden, so dass in absehbarer Zeit das Heu auch wieder nutzbar sein kann.
Weitere Infos zum Jakobskreuzkraut findet man auf der Internetseite des „Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen“. Dort findet man auch Fotos ähnlicher gelb blühender Pflanzen wie dem Rainfarn und dem Johanniskraut.
Text: Gudrun Neher Bild: © BUND OV Florstadt
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BUND OV Rosbach - Ferienspiele mit dem BUND Rosbach auf dem Rosbacher Barfußpfad
Am 30 Juli 2026 besuchten über 20 Kinder im Rahmen der Rosbacher Ferienspiele für einen Vormittag den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Rosbach auf dem insektenfreundlichen Pflanzen-Biotop mit naturnahem Barfußpfad am Fahrenbach in Ober-Rosbach.
Der Ortsverband hat die Gestaltung, die Patenschaft und somit die Pflege des Geländes vor einigen Jahren übernommen. Die Kinder erwartete ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm zum Thema Insekten und heimische Pflanzen. In vier Gruppen mit den Betreuer*innen Sandra Tilmann-Klocke, Angelika Walter-Preiß, Klaus-Dieter Grüttner und Vorsitzenden Uwe Steib (alle BUND) erforschen die Jung-Biolog*innen die Fläche. Sie versuchten mit Bestimmungshilfen, die Gerd Joachim (BUND) federführend vorbereitet hatte, zu ermitteln, was es alles zu entdecken gab. Im Anschluss wurde unter seiner Leitung besprochen, was wer alles gefunden hatte – welche Käfer, welche Schmetterlingsarten, welche Blumen, welche waren noch am Blühen und welche tragen noch Samen, die auf unterschiedlicher Weise verbreitet werden. Letzteres war eine Frage in die Runde und die Kinder wussten, dass unter anderem andere Tiere und Insekten oder der Wind den Samen weiterverteilen.
Auch der naturnahe Barfußpfad wurde von den Kindern erobert und abgelaufen. Ein ganz neues Gefühl, mit den Füssen die unterschiedlichen Untergründe zu spüren. Wer sich genau nur darauf konzentrieren wollte, setze sich zusätzlich eine Maske über die Augen und ließ sich führen.
Es war sehr warm und sonnig, so bot der BUND den Kindern vor allem in den Pausen Schatten unter Pavillons und Wasser in Glasflaschen an. Nach fast drei Stunden marschierten die Ferienkinder wieder zurück zum Ferienspiele-Standort in der Adolf-Reichwein-Halle. Wer wollte, konnte sich noch kindgerechte und themenbezogene Flyer mitnehmen.
Seit vielen Jahren bietet der BUND Rosbach bereits traditionell den Ferienkindern in den Sommerferien ein Event zu unterschiedlichen Themen an.
Text: Uwe Steib Bild: © Uwe Steib
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BUND OV Karben/Niddatal - Besuch des Weltackers in Friedberg/Fauerbach
Kürzlich organisierte der BUND Ortsverband Karben/Niddatal einen Ausflug zum Wetterauer Weltacker in Friedberg-Fauerbach. Bei einer rund 2-stündigen Führung wurde den 10 Teilnehmern alles Wissenswerte durch einige Ehrenamtliche vermittelt. In Deutschland gibt es seit 2013 insgesamt 16 Weltacker, einer davon in Hessen. Als Weltacker wird ein 2.000 qm großes Ackerland bezeichnet, das mit allen notwendigen Getreidesorten, Ölsaaten, Gemüse- und Obstsorten bepflanzt ist, die ein Mensch im Jahr zur gesunden Ernährung benötigt. Dabei wird auch Viehfutter wie Mais angebaut, für das pro gemästetem Schwein 9 qm Ackerland vorgehalten werden müssten. Würde man nach EU-Richtlinien zur Schweinehaltung die 2.000 qm Weltacker ausschließlich für die Schweinehaltung nutzen, dürften darauf 2.000 Tiere gehalten werden - eines pro qm. Für den Anbau von Raps zur Beimischung in Biodiesel oder Mais für die Energiegewinnung in Biogasanlagen wird fast ein Fünftel der Fläche benötigt. Nur knapp 9% werden für Obst und Gemüse vorgehalten. Dass die Bewirtschaftung rein biologisch erfolgt, versteht sich von selbst. Schließlich werden durch Pestizide und Fungizide, die die Landwirte zur Verhinderung von ungewollten Pflanzen oder Insektenbefall versprühen, die nützlichen Insekten oder auch Vögel geschädigt, wenn sie sich von den Ackerfrüchten ernähren. Außerdem werden die Pflanzengifte mit dem Regen in den Boden gespült. Dort vernichten sie wertvolle Mikroorganismen wie diverse Bakterienarten, Pilze und Würmer, die den Boden lebendig machen. Diese sorgen auch für Durchlässigkeit, damit Regenwasser versickern kann. Für Bodendurchlässigkeit sind gleichfalls die teils langen Wurzeln der Leguminosen, z.B. verschiedene Hülsenfrüchte, zuständig. Den Teilnehmern wurde anschaulich erklärt, wie die Verarbeitung der verschiedenen Pflanzenarten nach der Ernte erfolgt sowie die Probleme und der benötigte Zeitaufwand. Denn zu den Aufgaben bei der Bewirtschaftung des Weltackers gehören nicht nur Anbau und Pflege diverser Pflanzen, sondern auch deren Verarbeitung zur Herstellung von Lebensmitteln. Eine Schwierigkeit ist beispielsweise die Suche nach Hilfsmitteln oder Dienstleistern für die Weiterverarbeitung der Getreide-und Ölsaatenmengen, die die vergleichsweise kleine Fläche hervorbringt.
An den Weltacker schließt sich noch ein Gelände an, dessen Parzellen von Privatpersonen für den eigenen Anbau genutzt werden. Abschließend waren die Teilnehmer zu Getränken und selbst gemachtem leckerem Essen mit Produkten vom Weltacker eingeladen. So war nicht nur der Bauch gefüllt, sondern auch das Gehirn mit vielen neuen Informationen. Mit einer Geld-Spende bedankte sich der BUND Ortsverband für diesen erlebnisreichen Vormittag.
Text: Sylvia Neitzel Bild: © Eckhard Neitzel
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Publikationen und Materialien
► Flyer "Wetterau im Wandel"
► Jahresbericht "BUND KV Wetterau Jahresbericht 2022"
► Jahresbericht "BUNDaktiv 2022" Das BUND-Jahr in Hessen (noch einige Exemplare)
► Jahresbericht "BUNDaktiv 2023" Das BUND-Jahr in Hessen (noch einige Exemplare)
► Flyer "Friedberger Bohnapfel" Hessische Lokalsorte 2022
► Flyer "Kleiner Zorro in größter Gefahr"
► Flyer "Gemeinsam für Umwelt und Natur"
► Magazin "knallbunt" von der BUNDjugend (sind von der Ausgabe 1-5 noch einige Exemplare vorrätig)
können in der Kreisgeschäftsstelle angefordert werden.
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BUND KV Wetterau News auch auf unserer Website einsehbar.
Auf den BUND KV Wetterau Newsletter kann jederzeit auf der BUND KV Wetterau zugegriffen werden.
Sie erhalten regelmäßig den Newsletter des BUND KV Wetterau auf Wunsch oder als Mitglied. Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Wer aus dem Verteiler ausgetragen werden möchte, wendet sich bitte an Eckhard Neitzel geschaeftsstelle@bund-wetterau.de
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