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AKTIVEN Newsletter 03/2026
BUND Kreisverband Wetterau
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Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde im Wetteraukreis,
Und liebe BUND-Aktive im Kreisverband Wetterau,
Herzlich willkommen zu unserem neuen Newsletter!
Mit den ersten warmen Tagen geraten Schnee und Glatteis schnell in Vergessenheit. Damit vergessen wir auch, dass vielerorts in den letzten Wochen wieder große Mengen Streusalz zum Einsatz kamen. Dessen Auswirkungen auf Bäume und andere Pflanzen werden oft erst Monate später sichtbar. Entscheidungen, die heute einfach und effizient erscheinen, haben langfristige Konsequenzen für unsere Umwelt und auch unsere Lebensqualität.
Genau deshalb lohnt jetzt der Blick auf die kommunale Ebene: Am 15. März 2026 finden die Kommunalwahlen statt. Unsere Stimme zählt, denn jede Entscheidung vor Ort hat unmittelbare Folgen für Natur, Umwelt und damit auch auf unser Leben. Wir möchten alle ermutigen, die Wahlprogramme aufmerksam zu prüfen und sich mit den Positionen von Parteien und Wählergruppen auseinanderzusetzen. Denn eine Stimme für den Schutz von Umwelt und Natur ist zugleich eine Stimme für uns alle – für unsere Gesundheit, unsere Lebensqualität und unsere Zukunft.
Informationen und Angebote erhaltet Ihr/erhalten Sie auf unserer Homepage www.bund-wetterau.de. Wir freuen uns, wenn alle Adressaten diesen Newsletter weiterhin erhalten möchten. Eine Abmeldung ist problemlos durch Klick auf den Link am Seitenende möglich.
Wir vom Redaktionsteam wünschen Euch/Ihnen viel Spaß beim Lesen des Newsletters.
Viele herzliche Grüße Euer/Ihr BUND KV Wetterau - Team
Text: Andrea Mateja Bild: © Eckhard Neitzel (BUND KV Wetterau)
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Termine:
BUND-Termine im Kreisverband:
» Mi., 4. März 2026: BUND OV Rosbach: Jahreshauptversammlung März 2026; in den Kollegraum der Gaststätte Bürgerhaus Rodheim, Grabengasse 12-14, 61191 Rosbach v. d. Höhe; Beginn: 19:30 Uhr
» Mi., 11. März 2026: BUND KV Wetterau: Kreisdelegiertenversammlung März 2026; im Untergeschoß Kegelraum, Bürgerhaus Rodheim, Grabengasse 12-14, 61191 Rosbach v. d. Höhe/Rodheim; Beginn: 19:30 Uhr
» Mi., 18. März 2026: BUND OV Bad Nauheim/Friedberg: Jahreshauptversammlung März 2026; im Saal, Altes Rathaus Bad Nauheim, Marktplatz 2, 61231 Bad Nauheim; Beginn 20:00 Uhr
» Di., 24. März 2026: BUND OV Karben/Niddatal: Ortsverbandtreffen März 2026; im Mütter- und Familien Zentrum (MüZe) Cafe, Berliner Straße 12, 61184 Karben/Burg-Gräfenrode: Beginn: 20:00 Uhr
» Do., 26. März 2026: BUND OV Bad Vilbel: Ortsverbandtreffen März 2026; im Haus der Begegnung, Raum 1, Marktplatz 2, 61118 Bad Vilbel; Beginn: 19:30 Uhr
» Mo., 13. April 2026: BUND OV Wöllstadt: Ortsverbandtreffen April 2026; im Alten Rathaus, Bahnhofstraße 2, Eingang Frankfurter Straße, 61206 Wöllstadt/Nieder-Wöllstadt; Beginn: 19:30 Uhr
» Mi., 15. April 2026: BUND OV Bad Nauheim/Friedberg: Ortsverbandtreffen April 2026; im Raum 1. Obergeschoss, im Alten Rathaus Bad Nauheim, Marktplatz 2, 61231 Bad Nauheim; Beginn: 20:00 Uhr
» Di., 28. April 2026: BUND OV Karben/Niddatal: Ortsverbandtreffen April 2026; im Mütter- und Familien Zentrum (MüZe) Cafe, Berliner Straße 12, 61184 Karben/Burg-Gräfenrode: Beginn: 20:00 Uhr
» Mi., 13. Mai 2026: BUND KV Wetterau: Kreisverbandtreffen Mai 2026; NN; Beginn: 19:30 Uhr
Interessantes für Freundinnen und Freunde der Erde:
» Sa., 7. März 2026, Darmstadt: Infotermin: BUND Stadtnatur-Guide werden
» Sa., 21. März 2026, Bürgertreff Gutleut, Frankfurt/Main: IDUR: Seminar 2026 – Mit Turbo in die Biodiversitätskrise?
» Sa., 25. April 2026, Usingen / Hochtaunuskreis: Junger BUND: Biotoppflege im Usinger BUND-Garten
BUND-Akademie
» Sa., 14. März 2026, online: Bund-Akademie-Seminar: Wenn Engagement herausfordert
» Mi., 25. März 2026, online: Themenabend: Abpflastern 5 - Lebensräume schaffen!
» Sa., 18. April 2026, Frankfurt: LDV BUND Hessen
Der BUND Hessen feiert am Samstag den 17.Oktober 2026 sein 50jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung in Frankfurt.
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Glockenblumen-Schmalbiene ist Wildbiene des Jahres 2026
Wie die Glockenblumen-Schmalbiene lebt und überlebt
Die Glockenblumen-Schmalbiene ist die Wildbiene des Jahres 2026. Die nur einen Zentimeter kleine Art ist eng an Glockenblumen gebunden und auf deren Pollen spezialisiert. Ihre Wahl lenkt den Blick auf bedrohte Lebensräume und die Bedeutung heimischer Blühpflanzen.
Sie ist mit einer Körpergröße von etwa einem Zentimeter deutlich kleiner als die Honigbiene, ihr Chitin Panzer ist tiefschwarz und glänzend und am Hinterleib trägt sie auffallend schneeweiße Haarflecken. Ihre Spezialisierung beim Blütenbesuch hat ihr den deutschen Namen eingebracht: Den Pollen für ihre Larven sammeln die Weibchen fast ausschließlich an Glockenblumengewächsen aus der Familie der Campanulaceae.
Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ des Arbeitskreises Wildbienen-Kataster hat die Glockenblumen-Schmalbiene (Lasioglossum costulatum) als Wildbiene des Jahres 2026 ausgewählt. Diese Auszeichnung soll die Aufmerksamkeit auf diese faszinierende Wildbienenart lenken, die durch ihre enge Spezialisierung beim Blütenbesuch auffällt.
Mit über 70 Arten ist die Gattung der Schmalbienen (Lasioglossum) eine der größten in Deutschland. Schmalbienen sind mit 3,5 bis 11 Millimetern Körperlänge vergleichsweise klein und durch ihre meist bräunlich bis schwarze Färbung ziemlich unauffällig. Manche Arten zeigen jedoch einen grünlichen, bläulichen oder kupferfarbenen Metallglanz. Die Weibchen haben eine Längsfurche auf dem letzten Hinterleibs Segment, die durch die dort fehlende Behaarung entsteht.
„Die Schmalbienen in Deutschland sind nicht leicht zu unterscheiden, doch mit etwas Übung lässt sich die Wildbiene des Jahres gut erkennen“, erklärt Dr. Mare Haider, Sprecherin des AK Wildbienen-Kataster. Das liegt vor allem an ihrem Verhalten, denn beim Blütenbesuch an Glockenblumen ist die Art gut zu bestimmen, so Haider.
Glockenblumen sind ihr Element
Glockenblumen sind für viele Wildbienenarten attraktive Nahrungsquellen. Vergleichsweise viele Arten sind, wie die Wildbiene des Jahres 2026, strikt an diese Pflanzenfamilie gebunden. In Deutschland sind dies drei Arten von Sandbienen (Andrena), zwei Arten von Glanzbienen (Dufourea), vier Arten von Scherenbienen (Chelostoma), eine Mauerbienen-Art (Hoplitis) und eine Sägehornbienen-Art (Melitta). Somit ist die Wahl zur Wildbiene des Jahres nicht zuletzt ein deutlicher Hinweis auf die Bedeutung der Glockenblumen für unsere Wildbienen.
Lebensraumansprüche
Waldränder, Bahndämme, Sand- und Kiesgruben, Mähwiesen, Magerrasen oder Wegränder sind die bevorzugten Lebensräume von Lasioglossum costulatum. Das Angebot an Glockenblumen als unverzichtbare Pollenquelle entscheidet über das Vorkommen der Art. Zudem werden offene Bodenstellen zur Nestanlage benötigt, zum Beispiel an Abbruchkanten aus Sand oder Löss Lehm.
Hilfe für die Glockenblumen-Schmalbiene
„Wir können der Wildbiene des Jahres 2026 gezielt helfen, indem wir Glockenblumen säen und pflanzen, und der kleinen Wildbiene Nistplätze schaffen“, sagt NABU-Insektenexperte Martin Klatt. Für die nötige Nahrung sorgen Knäuel-Glockenblume (Campanula glomerata), Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus), Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) und weitere heimische Campanula-Arten oder auch das Berg-Sandglöckchen (Jasione montana).
Offene Bodenstellen mit sandigem oder löss-lehmigem Substrat in Nachbarschaft zu den Pollenquellen bieten geeignete Nistmöglichkeiten. Diese Kombination aus Nahrung und Niststätte lässt sich auch im eigenen Garten bereitstellen. Ganz einfach lassen sich Glockenblumen in Blumentöpfen aussäen oder pflanzen und „schneckensicher“ zum Beispiel erhöht auf einem Stein anbieten.
Hintergrund:
Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ wählt seit 2013 jährlich eine besonders interessante Wildbienenart aus, um an ihrem Beispiel die spannende Welt dieser Tiere bekannter zu machen. Zugleich soll die Wildbiene des Jahres dazu ermuntern, in die Natur zu gehen und das Tier in seinem Lebensraum zu beobachten. Damit wirkt die Initiative auch im Sinne einer Wissenschaft für alle (Citizen Science) und bringt mehr Klarheit über das aktuelle Vorkommen der Wildbiene des Jahres.
Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ ist beim Arbeitskreis Wildbienen-Kataster Baden-Württemberg angesiedelt, einer Sektion des Entomologischen Vereins Stuttgart 1869 e.V. am Naturkundemuseum Stuttgart.
Bild: © Gerd Rede
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BUNDfunk: neue Folge über Landwirtschaft
In der vierten Folge des BUND-Podcasts dreht sich alles um das Thema Landwirtschaft. Patrick Müller, unser Fachexperte für Landwirtschaft beim BUND, gibt vertiefte Einblicke, erläutert Hintergründe und verdeutlicht, was sich in der Politik, auf den Höfen und im Supermarkt ändern muss – für eine echte Agrarwende hin zu einer sozialen und ökologischen Landwirtschaft. Ein weiteres Thema ist der verwirrende Label-Dschungel im Supermarkt. Reinhören
Text: BUND Bild: © BUND
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Wildbienen-Nisthilfe: Bauanleitungen
Wildbienen in Ihren Garten locken! Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt, um eine Nisthilfe anzubringen. Wildbienen sind wichtige Bestäuber, doch über die Hälfte der 560 Arten sind bedroht. Wildbienen sind im Gegensatz zu den Honigbienen Einzelgänger und bilden keine Staaten. Die Wildbienenweibchen bauen ihre Nester alleine und versorgen auch die Brutzellen alleine. Noch sind die Bienen in Winterruhe, doch schon in wenigen Wochen suchen sie nach passenden Nistplätzen. Erfahren, wo man Nisthilfen am besten aufstellt – inklusive Bauanleitungen. Frühlingsaktionspaket für BUND-Mitglieder hier bestellen.
Text: BUND Bild: © David Hablützel/Pixabay
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Fahrrad Demo gegen A5 Ausbau
Wie ihr vielleicht schon beim Treffen oder den Protokollen erfahren habt: Wir werden am Sonntag, 10. Mai 2026 um14 Uhr wieder eine Fahrraddemonstration gegen den Ausbau der A5 veranstalten. Die Route wird über verschiedene Autobahnen in Frankfurt führen mit Start am Opernplatz. Dort wird am Ende auch eine größere Kundgebung mit Musik etc. stattfinden, um auch Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen, die nicht Fahrrad fahren.
Damit die Raddemo wieder ein voller Erfolg wird - wie schon 2024 - brauchen wir eure Unterstützung: Bitte macht den Termin über eure Verteiler bekannt und bewerbt die Demo in eurem Umfeld.
Wir werden auch wieder Flyer und Plakate zu Werbezwecken erstellen. Beim Verteilen freuen wir uns ebenfalls über eure Mithilfe. Schreibt uns gerne, wenn ihr daran interessiert seid und in welchem Umfang ihr Flyer und Plakate verteilen könntet.
Text: stoppa5ausbau Bild: © stoppa5ausbau
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Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026
Ein kleiner Feldbewohner mit großer Botschaft
Mit dem Rebhuhn rückt ein stark gefährdeter Agrarvogel ins Rampenlicht – und das aus gutem Grund: Sein Lebensraum sind Äcker und landwirtschaftlich genutzte Flächen, wo in den frühen Morgen- und späten Abendstunden die raue Stimme der Hähne erklingt. Doch das Rebhuhn wird immer seltener.
Das Rebhuhn übernimmt ab Januar 2026 das Amt des aktuellen Jahresvogels, dem Hausrotschwanz. Mit 81.855 Stimmen (44,5 Prozent) ergatterte der Hühnervogel den Pokal, dahinter, mit deutlichem Abstand auf Platz zwei: die Amsel mit 49.011 Stimmen (26,6 Prozent). Die beiden nachtaktiven Jägerinnen landeten auf Platz drei und vier: die Waldohreule mit 23.352 Stimmen (12,7 Prozent) und die Schleiereule mit 21.556 Stimmen (11,7 Prozent). Für den Zwergtaucher stimmten lediglich 8.270 Teilnehmende (4,5 Prozent). Die fünf Vögel standen vom 2. September bis 9. Oktober 2025 öffentlich zur Wahl, jeder der Kandidaten brachte seine eigene Forderung zum Naturschutz mit.
Ob in heutiger Schreibweise oder als „Rep- oder Repphuhn“ in älteren Quellen: Der deutsche Name wie auch die wissenschaftliche Bezeichnung Perdix perdix gehen direkt auf den markanten Revierruf des Männchens zurück: Mit seinem rauen, schnarrenden Ruf macht das Rebhuhn in den frühen Morgen- und späten Abendstunden deutlich, wem das Feld gehört – und liefert damit gleich selbst die Erklärung für seinen Namen.
Ein bodenständiges Leben
Das Rebhuhn gehört zur Familie der Hühnervögel und wird den Fasanenartigen zugeordnet. Anders als seine schillernden Verwandten verzichtet es auf auffälligen Federschmuck. Männchen und Weibchen sehen sich erstaunlich ähnlich – nur der markante Bauchfleck verrät das erwachsene Männchen. Beim Weibchen ist dieser weniger ausgeprägt. Ihr graubraunes Gefieder ist perfekt getarnt für ein Leben am Boden, wo sie scharrend und pickend nach Nahrung suchen oder genüsslich Sand- und Staubbäder nehmen.
Die Ernährung des Rebhuhns ist überwiegend vegetarisch – mit Vorliebe für Grasspitzen, Wildkräutersamen und Getreide. Kleine Steinchen helfen bei der Verdauung der faserreichen Kost. Doch gerade die Küken brauchen mehr: In den ersten Lebenswochen stehen Insekten, Spinnen und andere Kleintiere ganz oben auf dem Speiseplan – wichtig für ein gesundes Wachstum.
Die Weibchen legen bis zu 20 Eier in gut versteckte Bodennester. Nach dem Schlüpfen – meist am selben Tag – führen beide Eltern ihre Küken gemeinsam. Auch wenn die Jungvögel nach fünf Wochen selbstständig sind, bleibt die Familie als sogenannte „Kette“ bis zum Winter zusammen.
Rebhühner sind Tag- und dämmerungsaktiv, aber selten zu sehen. Meist hört man nur den rauen Revierruf des Männchens – ein schnarrendes „girrhäk“ in der Morgendämmerung. Wenn sie sich zeigen, dann oft als Familie auf Nahrungssuche oder beim Sandbad in der Sonne.
Vom Steppenbewohner zum Kulturfolger
Ursprünglich lebte das Rebhuhn in den Steppen Europas und Asiens. Erst mit der Entstehung von Kulturlandschaften im Mittelalter fand es neue Lebensräume in Äckern und Wiesen. Als Kulturfolger steht es heute symbolisch für viele Feldvogelarten, die durch die moderne Landwirtschaft zunehmend unter Druck geraten.
Die Intensivierung der Landwirtschaft hat dem Rebhuhn stark zugesetzt. Neben großen Monokulturen und dem Einsatz von Pestiziden ist es vor allem der Verlust von unproduktiven oder ungenutzten Offenlandflächen, wie mehrjährigen Brachen, Blüh- und Altgrasflächen, der maßgeblich die Populationsentwicklung beeinflusst. Seit 1980 ist der Bestand in Deutschland um 87 Prozent zurückgegangen – eine alarmierende Entwicklung.
Was das Rebhuhn jetzt braucht
Mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft! Vor allem aber mehr ungenutzte, große Flächen für eine erfolgreiche Brut. Schmale Blühstreifen und andere kleinräumige Saumstrukturen werden oft nicht genutzt oder sie sind eine ökologische Falle, weil Bodenprädatoren hier leichtes Spiel haben. Mehrjährige Brachen und eine extensivere Bewirtschaftung helfen dem Rebhuhn, wieder Fuß zu fassen. Auch der Verzicht auf Pestizide und eine angepasste Düngung fördern die Vielfalt von Insekten und Wildkräutern – und damit die Nahrung für Alt- und Jungvögel.
Bild: © Jan Piecha
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Vogelperspektiven – Die Vögel und wir
Ab dem 22. März 2026 gibt es eine neue Ausstellung im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg zu besichtigen. Dabei wird in künstlerischen Exponaten untersucht, welche Faszination Vögel auf uns Menschen ausüben: das mag an ihrer Kunstfertigkeit liegen beim Singen, Nesterbauen oder natürlich beim Fliegen und an ihrer Präsenz als Mitbewohnende in gemeinsamer Landschaft, in Städten und in Gärten.
Jedoch, Vögel sind verletzlich, viele Arten auch hierzulande vom Aussterben bedroht. Künstler:innen wie Dominik Eulberg und Matthias Garff, Ulrike Franke und Michael Loeken und viele mehr zeigen Werke,
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in denen sie die Bedeutung von Vögeln für Menschen beleuchten oder auch akkustisch erfahrbar machen. Die Ausstellung wird bis 9. August 2026 zu sehen sein.
Ausstellungseröffnung
Text: Simone Kiefer Bild: © Matthias Garff, Fitis und Zilpzalp, 2022
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Welttag des Artenschutzes, Internationaler Tag des Waldes und Weltwassertag
Im März erinnern gleich mehrere Tage an Umweltschutzthemen von grundlegender Bedeutung: Am 3. März wird erinnert an die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) im Jahr 1973. Den Erhalt der Artenvielfalt durch Habitaterhalt zu ermöglichen führt gleich zum nächsten Tag, den 21. März, an dem der Internationale Tag des Waldes den Schutz der Bäume als Lebewesen an sich und als Habitat für zahlreiche weitere Lebewesen erinnert. Am 22. März ist dann Weltwassertag: Wasser wird hier gerne als Ressource bezeichnet und bildet darüberhinaus als Wasserkreislauf auf unserem blauen Planeten ein namensgebendes Öko- bzw. Hydrosystem, das alle Lebewesen einbindet und das Klima reguliert.
Am 10.–14. März 2026 findet in Berlin übrigens der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) statt. Das Motto: „Natur Mensch Zukunft“.
Text: Simone Kiefer Bild: © Simone Kiefer
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Fastenzeit – vielleicht einfach mal anders
Fastenzeit heißt nicht nur verzichten. Vielleicht geht es eher darum, Dinge bewusster zu machen: ein bisschen weniger konsumieren – und dafür mehr genießen.
Ein paar einfache Ideen für die Fastenzeit:
Eine Woche ohne Spontankäufe: Vor jedem Kauf kurz innehalten und sich fragen: Brauche ich das wirklich? Oft reicht es schon, einen Tag zu warten. So wird aus einem Impuls eine bewusste Entscheidung – und manches erledigt sich von selbst.
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Fastenzeit – vielleicht einfach mal anders
Ein neues vegetarisches oder veganes Rezept ausprobieren: Vielleicht ein Gericht mit saisonalem Gemüse aus der Region? Das erweitert nicht nur den Speiseplan, sondern kann auch zeigen, wie unkompliziert klimafreundliches Essen sein kann.
Reste kreativ verwerten: Aus altem Brot werden Croutons, aus Gemüseresten eine Suppe, aus überreifen Bananen ein Kuchen. Weniger wegwerfen heißt Ressourcen wertschätzen – und oft entstehen dabei überraschend gute Gerichte.
Zeit statt Dinge konsumieren: Einen Spaziergang machen, ein Buch lesen, Freund*innen treffen oder einfach draußen sitzen. Kleine Auszeiten kosten nichts – und geben oft mehr zurück als der nächste Klick im Warenkorb.
Kleine Veränderungen können überraschend gut tun – uns selbst und unserer Umwelt.
Text: Lana Bogdanovskaia Bild: © Mary Skrynnikova, Unsplash
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Naturtagebuch für Kindergruppen
Du möchtest beim Naturtagebuch-Wettbewerb mitmachen? Suche dir einen schönen Ort in der Natur aus, den du beobachten möchtest. Das kannst du das ganze Jahr auf verschiedene Weise tun:
Schau, wie sich die Pflanzen im Jahresverlauf verändern oder welche Tiere sich dort aufhalten und was sie machen. Aktuelle Beobachtungstipps findest Du hier.
Deine Entdeckungen, Erlebnisse und Fundsachen sammelst du in deinem ganz persönlichen NaturTageBuch.
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Du kannst auch etwas malen, basteln, schreiben, wissenschaftliche Notizen machen oder fotografieren. Auch Gedichte oder eine Geschichte über das, was du gesehen und erlebt hast, sind möglich.
Wie du dein NaturTageBuch gestaltest, bleibt ganz deiner Fantasie überlassen. Unser Maskottchen Manfred Mistkäfer wird dich begleiten. Er gibt dir in seinem Mitmach-Magazin viele Antworten auf deine Fragen zur Natur. Außerdem hat er eine Menge Beobachtungs- und Basteltipps, Spiele und vieles mehr parat. Im Internet findest du ihn unter www.naturtagebuch.de.
Manfred Mistkäfer Magazin abonnieren
Ein kostenloses Faltblatt zum Wettbewerb, eine kleine Broschüre mit Tipps zum Gestalten deines Naturtagebuches und ein Probeexemplar des Manfred-Mistkäfer Magazins kannst du kostenfrei bei der BUNDjugend Hessen bestellen.
Dein fertiges Naturtagebuch solltest du bis zum 31. Oktober an die BUNDjugend Hessen schicken.
Text: BUNDjugend Bild: © BUNDjugend
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Wir suchen Verstärkung!
Diese Positionen sind beim BUND Hessen ausgeschrieben: - Mitarbeiter*in Veranstaltungsmanagement & Mitgliederverwaltung (m/w/d)
- Werkstudent*in Rechnungswesen & Mitgliederverwaltung (m/w/d)
- Werkstudent*in Projektassistenz Finanzprozesse & Organisation (m/w/d)
Interessiert? Jetzt mehr erfahren!
Text: BUND Hessen Bild: © BUND Hessen
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damit sich was verändert... 2026
BUNDjugend Hessen: Alle aktuellen Informationen über das Veranstaltungsangebot auf der Homepage www.bundjugendhessen.de/termine/
Text: BUNDjugend Hessen Bild: © BUNDjugend Hessen
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Jetzt schon anmelden für das Eine-Erde-Camp 2026!
Auch im nächsten Jahr findet das Eine-Erde-Camp statt und bringt umweltbewegte junge Menschen zusammen. Vom 21. bis 28. Juli 2026 geht es ins schöne Pfadfinderzentrum Lilienwald in Karben/Petterweil. Teilnehmende erwartet eine Camp-Woche mit spannendem Programm rund um die Themen Umwelt und Gesellschaft, Spaß und Kreativität – diesmal zum Themenschwerpunkt Biodiversität.
Jetzt anmelden!
Text: BUNDjugend Hessen Bild: © BUNDjugend Hessen
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BUND Kreisverband Wetterau und seine Ortsverbände in den Medien und Veranstaltungen
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Umspannwerk bei Reichelsheim fehlt die Begründung
Der Übertragungsnetzbetreiber TENNET hatte Ende August In Reichelsheim seine Pläne für den Bau eines großen Umspannwerks zwischen Dorheim und Dorn-Assenheim vorgestellt. Aufgrund der immensen Auswirkungen auf Umwelt und Natur hat sich in den Kommunen und bei Landwirten und Naturschützern ein breiter Protest entwickelt. TENNET scheint sich seiner Sache sicher zu sein und verkündet, der Standort stehe schon fest, nun müsse nur noch die Naturschutzbehörde zustimmen.
Der Kreisvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in der Wetterau, Dr. Werner Neumann hatte jedoch schon in der Veranstaltung dem Vorhaben von TENNET entgegengehalten, dass diesem die rechtliche Grundlage fehle. Der Physiker Neumann befasst sich für den BUND schon seit über 10 Jahren bundesweit mit der Stromnetzplanung. Seit Fazit: Der Leitungsausbau ist überdimensioniert, zu teuer für die Stromkunden, die später die Kosten tragen müssen mit bis zu 10 ct/kWh Preiserhöhung und zu belastend für Umwelt und Natur.
Nun hat der BUND KV Wetterau die Firma TENNET Mitte Oktober angefragt, welche elektrotechnischen und energiewirtschaftlichen Gründe für den Bau des Umspannwerks vorliegen würden. Und welche Stromleistung denn zu welchen Zeiten dort übertragen werden soll. Denn im Netzentwicklungsplan 2037/2045 aus dem Jahr 2023 (NEP) wird das Umspannwerk auf Seite 585 der Projektsteckbriefe erwähnt. Im vorhergehenden NEP 2035 aus dem Jahr 2021 war es im Anhang (Seite 519) hingegen nicht enthalten. Der Grund für die Änderung bleibt bis heute im Unklaren.
Auf mehrfache Anfrage des BUND konnte TENNET bis Ende November keine konkrete fachliche Begründung vorlegen. Man verwies auch auf die Bundesnetzagentur und den Verteilnetzbetreiber AVACON. Doch auch von deren Seite gibt es keine konkreten Nachweise für die Größe und genauen Zweck des Umspannwerks. TENNET hat nun dem BUND ein Gespräch angeboten, das im Januar 2026 seitens des BUND wahrgenommen wird.
Bis dahin bleiben noch viele Fragen offen, was die Hintergründe des Umspannwerks sind. Der BUND ruft daher alle Grundstückseigentümer und vor allem die Landwirte auf, sich nicht durch die üppigen Angebote von TENNET blenden zu lassen und die Grundstücke nicht zu verkaufen. Denn es ist noch völlig offen, ob und in welcher Größe das Umspannwerk wirklich benötigt wird.
Text: Werner Neumann Bild: © Karbener Zeitung
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BUND OV Bad Vilbel - Freie Plätze bei den Kindergruppen „Die Waldforscher“
Die Kindergruppen „Die Waldforscher“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Ortsverband Bad Vilbel und des Vereins für Vogelschutz und Landschaftspflege Bad Vilbel (VVL) starten im März 2026 wieder neu. Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren, die Interesse haben die Natur im Bad Vilbeler Wald zu erforschen sind herzlich willkommen.
Tiere beobachten, Wasser untersuchen, Pflanzen kennenlernen, Hütten bauen, den Umgang mit Feuer und mit dem Kompass erlernen sind nur einige der Aktivitäten, die auf dem Programm stehen.
Durch genug Zeit für freies Spielen, Toben und Entspannen wird den Kindern auch die Gelegenheit gegeben die Natur ganz zwanglos zu erfahren.
Geleitet werden die Kindergruppen von einer erfahrenen Naturpädagogin.
Die Waldforscher treffen sich einmal im Monat an einem Samstag oder Sonntagvormittags für 2,5 Stunden. Die Treffen finden bei jedem Wetter statt. Entsprechende Kleidung und ein Frühstück sind mitzubringen.
Die Anmeldung erfolgt für alle 12 Termine eines Waldjahres von März 2026 bis Februar 2027.
Die Teilnahmegebühr beträgt insgesamt 180 Euro pro Kind. Die Plätze sind begrenzt, daher ist rechtzeitige Reservierung ratsam.
Text: BUND OV Bad Vilbel Bild: © Petra Burgmann
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Publikationen und Materialien
► Flyer "Wetterau im Wandel"
► Jahresbericht "BUND KV Wetterau Jahresbericht 2022"
► Jahresbericht "BUNDaktiv 2022" Das BUND-Jahr in Hessen (noch einige Exemplare)
► Jahresbericht "BUNDaktiv 2023" Das BUND-Jahr in Hessen (noch einige Exemplare)
► Flyer "Friedberger Bohnapfel" Hessische Lokalsorte 2022
► Flyer "Kleiner Zorro in größter Gefahr"
► Flyer "Gemeinsam für Umwelt und Natur"
► Magazin "knallbunt" von der BUNDjugend (sind von der Ausgabe 1-5 noch einige Exemplare vorrätig)
können in der Kreisgeschäftsstelle angefordert werden.
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BUND KV Wetterau News auch auf unserer Website einsehbar.
Auf den BUND KV Wetterau Newsletter kann jederzeit auf der BUND KV Wetterau zugegriffen werden.
Sie erhalten regelmäßig den Newsletter des BUND KV Wetterau auf Wunsch oder als Mitglied. Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Wer aus dem Verteiler ausgetragen werden möchte, wendet sich bitte an Eckhard Neitzel geschaeftsstelle@bund-wetterau.de
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