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AKTIVEN Newsletter 07/2026
BUND Kreisverband Wetterau
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Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde im Wetteraukreis,
Und liebe BUND-Aktive im Kreisverband Wetterau,
Herzlich willkommen zu unserem neuen Newsletter!
Ganz Deutschland stöhnt unter der Hitze, und so soll es laut Deutschem Wetterdienst auch die ganze Woche über bleiben. Tropische Nächte, Temperaturen an die 40 Grad und Starkregen mit Überschwemmungen – das sind auch in Mittel- und Nordeuropa keine Ausnahmetage mehr, sondern neue Normalität. Jahr für Jahr im Sommer stellen sich viele Menschen Fragen: Wie bleibt die Wohnung auch bei Hitze möglichst kühl? Wie lassen sich meine Gartenpflanzen vor dem Vertrocknen schützen? Und lohnt es sich, Straßenbäume zu gießen? Doch was macht eigentlich die Politik, um Menschen, Tiere und Natur vor der Hitze und Trockenheit zu schützen und die Klimakrise einzudämmen? Wir hätten da ein paar Ideen: • Ursachen der Klimakrise bekämpfen, damit Extremwetter künftig nicht immer weiter zunehmen. Das bedeutet: aus fossilen Energiequellen wie Gas, Kohle und Öl auszusteigen, erneuerbare Energien auszubauen und eine sozial gerechte Wärme- und Mobilitätswende gestalten. • Kühle Schneisen in der Stadt schaffen. Dazu gehören mehr Grünanlagen in Siedlungen, gesunde Stadtbäume, Flächen entsiegeln. • Boden schützen. Wenn der Boden mehr Wasser speichern kann, schützt uns das vor Überschwemmungen und versorgt gleichzeitig den Boden mit dringend benötigter Feuchtigkeit. In Siedlungsgebieten muss das Konzept der Schwammstadt umgesetzt werden, in der Landwirtschaft muss ökologische Bewirtschaftung mit Mischkultur, Fruchtfolge und Weidehaltung von Nutztieren gefördert werden. • Natur muss wiederhergestellt werden. Moore müssen wieder vernässt werden, Wälder aufgeforstet und Auen und Flüsse renaturiert werden. • Für schnellen Hitzeschutz sorgen. Dazu gehören kostenfreie kühle Räume, Trinkwasser-Brunnen, Hitzeschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen und verpflichtende Hitzeaktionspläne der Kommunen. Was sind für Sie die wichtigsten Maßnahmen, mit denen wir auf Hitzesommer und Klimakrise reagieren sollten? Kommen Sie möglichst gut durch die Hitze!
Wir vom Redaktionsteam wünschen Euch/Ihnen viel Spaß beim Lesen des Newsletters.
Viele herzliche Grüße Euer/Ihr BUND KV Wetterau - Team
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Termine:
BUND-Termine im Kreisverband:
» Mi., 8. Juli 2026: BUND KV Wetterau: Kreisverbandtreffen Juli 2026; Alexandra Bücking, Bahnhofstr. 25, 63654 Büdingen; Beginn: 19:00 Uhr;
» Di., 28. Juli 2026: BUND OV Karben/Niddatal: Ortsverbandtreffen Juli 2026; im Mütter- und Familien Zentrum (MüZe) Cafe, Berliner Straße 12, 61184 Karben/Burg-Gräfenrode: Beginn: 20:00 Uhr
» Mi., 5. August 2026: BUND OV Rosbach: Ortsverbandtreffen August 2026; Untergeschoß Kegelraum, Bürgerhaus Rodheim, Grabengasse 12-14, 61191 Rosbach v. d. Höhe /Rodheim: Beginn: 19:30 Uhr
» Mo., 10. August 2026: BUND OV Wöllstadt: Ortsverbandtreffen August 2026; NN: Beginn: 20:00 Uhr
» Mi., 19. August 2026: BUND OV Bad Nauheim/Friedberg: Ortsverbandtreffen August 2026; im Raum 1. Obergeschoss, im Alten Rathaus Bad Nauheim, Marktplatz 2, 61231 Bad Nauheim; Beginn: 20:00 Uhr
» Di., 25. August 2026: BUND OV Karben/Niddatal: Ortsverbandtreffen August 2026; im Mütter- und Familien Zentrum (MüZe) Cafe, Berliner Straße 12, 61184 Karben/Burg-Gräfenrode: Beginn: 20:00 Uhr
» Mi., 2. September 2026: BUND OV Rosbach: Ortsverbandtreffen September 2026; Untergeschoß Kegelraum, Bürgerhaus Rodheim, Grabengasse 12-14, 61191 Rosbach v. d. Höhe /Rodheim: Beginn: 19:30 Uhr
» Mi., 9. September 2026: BUND KV Wetterau: Kreisverbandtreffen September 2026; NN; Beginn: 19:30 Uhr;
» Do., 10. September 2026: BUND OV Bad Vilbel: Jahreshauptversammlung 2026; im Haus der Begegnung, Raum 1, Marktplatz 2, 61118 Bad Vilbel; Beginn: 19:30 Uhr
Interessantes für Freundinnen und Freunde der Erde:
» noch bis So., 9. August 2026, Museum Sinclair-Haus, Löwengasse 15, 61348 Bad Homburg vor der Höhe;
» ab Do., 2. Juli 2026, Senckenberg, Ferienprogramm für Kinder;
» So., 12. Juli 2026, Libellen-Safari am Fechenheimer Mainbogen; Beginn: 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
» Fr., 17. Juli 2026, Online-Schulung: Methodenhandbuch Klimabildung (KlimaAUSbildung); Beginn: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
» Sa., 18. Juli 2026, Bachwanderung am Urselbach; Beginn: 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
» Di., 21. bis 28. Juli 2026, Eine-Erde-Camp 2026 - (Über)leben braucht Vielfalt; Karben/Petterweil
» So., 26. bis 31. Juli 2026, BUNDjugend Hessen: Leben auf dem Bauernhof; Schulbauernhof Hutzelberghof, Bad Sooden-Allendorf, OT Oberrieden
weitere Termine findet ihr im Terminkalender für Aktive.
Termine der BUNDjugend Hessen (BuJu) sind hier zu finden.
BUND-Akademie
» Mi., 19. August 2026, online: KI verstehen und erste Ideen für dein BUND-Engagement finden
» Do., 1. + Fr. 2. Oktober 2026, Berlin: Raus aus dem Dauerdruck
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Neues Gesetz zum „Grünen Band Hessen“ in Kraft
Mit dem neuen Gesetz zum Grünen Band nimmt unsere Landesregierung einen massiven Einschnitt vor: Auf zwei Dritteln der 273 km langen hessisch‑thüringischen Grenze entfällt der Status als Nationales Naturmonument. Die Schutzfläche wird deutlich verkleinert und stark zerschnitten, und in der verbleibenden Kulisse werden die Schutzbestimmungen auf bereits bestehende Vorgaben reduziert. Nahezu alle weitergehenden Regelungen fallen weg. Zurück bleibt nur eine leere Hülle. Damit verliert Hessen die Qualität eines durchgängigen Biotopverbunds entlang der Grenze.
Hier geht's zu unserer Text: Andrea Mateja Bild: © Otmar Fugmann
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Weniger gießen – mit einer einfachen Methode
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Gießen bei Hitze – aber richtig
Mittags mit dem Schlauch über die Beete – das schadet mehr, als es nützt. Wer den eigenen Garten durch den heißen Sommer bringen möchte, ohne dabei Unmengen Wasser zu verbrauchen, braucht vor allem eines: den richtigen Zeitpunkt und die richtigen Gieß-Methoden. Alle Tipps zum richtigen Gießen finden Sie hier.
Text: Simone Kiefer Bild: © Masood Aslami, Unsplash
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Nachhaltig reisen im Sommer. Vier Tipps für umweltfreundliche Urlaubsplanung
Die Sommerferien stehen vor der Tür – und damit die schönste Reisezeit des Jahres. Mit ein paar bewussten Entscheidungen können wir dabei die Umwelt schonen und trotzdem (oder gerade deshalb!) wunderbare Erlebnisse sammeln.
Hier sind vier praktische Tipps für klimafreundliche Sommerreisen:
Mit Bahn und Bus statt Auto ans Ziel Deutschland, Österreich und die Schweiz bieten hervorragende Bahnverbindungen in die schönsten Naturregionen. Das Projekt „Fahrtziel Natur" zeigt: 24 Nationalparks und Naturschutzgebiete sind bequem ohne Auto erreichbar. Vor Ort nutzen regionale Gästekarten oft kostenlosen Nahverkehr – wie dies heute in fast allen Gebieten Standard ist.
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Unterkunft bewusst wählen Bio-Hotels, Campingplätze mit Umweltzertifikat oder Unterkünfte mit nachhaltigem Konzept gibt es inzwischen überall. Achten Sie auf Labels wie das EU-Ecolabel, Bio-Hotels-Zertifikat oder „Viabono". Oft sind es gerade die kleinen, inhabergeführten Pensionen, die regional einkaufen und erneuerbare Energien nutzen.
Packen Sie leicht – und clever Weniger Gepäck bedeutet weniger Gewicht und damit weniger CO₂-Ausstoß beim Transport. Mehrweg statt Einweg: Trinkflasche, feste Seife, wiederverwendbare Einkaufstasche. Sonnencreme ohne Mikroplastik schützt nicht nur die Haut, sondern auch Seen und Meere.
Regional genießen und entdecken Müssen es immer die Alpen oder die Nordsee sein? Entdecken Sie die Schönheit vor der Haustür: Der Taunus, die Rhön oder der Spessart bieten fantastische Wanderwege, klare Bäche und unberührte Natur – oft nur eine Stunde von Frankfurt entfernt. Regional reisen spart nicht nur CO₂, sondern oft auch Urlaubsstress.
Mit diesen kleinen Veränderungen wird der Sommerurlaub zum klimafreundlichen Erlebnis. Gute Reise!
Text: Lana Bogdanovskia Bild: © cmphotos, Unsplash
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Igel-Meldeaktion: Dem Igel auf der Spur
Wer kennt sie nicht, die stacheligen Gartenbesucher? Doch tatsächlich werden Igel in freier Wildbahn immer seltener gesichtet – verlässliche Daten zum hessischen Igelbestand gibt es bisher kaum. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hat daher gemeinsam mit dem BUND Hessen eine Meldeaktion gestartet: „Dem Igel auf der Spur – Jede Beobachtung zählt".
Wer einen Igel im Garten, Park oder am Wegesrand entdeckt, kann die Beobachtung ganz einfach über das Online-Meldeportal des HLNUG melden – mit Datum, Fundort und Anzahl der Tiere, gerne auch mit Foto. So tragen alle gemeinsam zur Erfassung und zum Schutz der Igelvorkommen in Hessen bei. Die besten Chancen auf eine Sichtung bestehen übrigens in der Dämmerung oder nachts zwischen Frühjahr und Herbst – Wildtiere dabei bitte nicht stören.
Auch im eigenen Garten lässt sich viel für den Igel tun: naturnahe Strukturen mit Reisig- und Totholzhaufen anlegen, Durchlässe in Zäunen schaffen, auf Chemie verzichten, beim Mähen vorsichtig sein und für Ausstiegshilfen an Teichen sorgen. Wichtig: Igel sind geschützte Wildtiere und dürfen nicht einfach eingefangen werden – nur offensichtlich kranke oder geschwächte Tiere gehören in fachkundige Hände, etwa in eine Igelpflegestelle.
Mehr Informationen und das Meldeportal: www.hlnug.de/igel www.bund-hessen.de/igel/
Text: Irene Glatzle, Josephin Bruhn (HLNUG/BUND Hessen) Bild: © WRHansen
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Wir verleihen den Mauerseglern Flügel!
Seit über dreißig Jahren kümmern sich die Tierärztin Dr. Christiane Haupt und ihr Team von Haupt- und Ehrenamtlichen um Mauersegler in Not. Häufig werden Altvögel, die verunfallen und am Boden landen, Opfer von Katzen oder Rabenvögeln. Die dabei auftretenden Gefiederschäden sind eine Katastrophe für die Lebewesen, die sich dreiviertel des Jahres nur in der Luft aufhalten, dort fressen, trinken und schlafen. Auch falsch gefütterte Jungvögel entwickeln Gefiederschäden. Sind die Federn „nur“ abgebrochen oder missgebildet, werden sie in einem aus der Falknerei stammenden, aufwändigen Verfahren, dem sogenannten „Shiften“ ersetzt. Dabei werden die defekten Federn durch neue intakte Federn eines verstorbenen Vogels ausgetauscht. Wurden die Federn jedoch ausgerissen, müssen die Vögel in der Klinik bis zur nächsten Mauser oft ein Jahr in der Klinik versorgt werden, ehe sie sich wieder in die Lüfte schwingen können. In dieser Zeit bedarf es sehr viel Women-/Manpower, denn Mauersegler fressen nicht selbstständig, sondern müssen aufwändig per Hand quasi zwangsernährt werden. Damit aus erbärmlichen Kreaturen wieder flotte Flieger werden.
Doch auch die Hitze der vergangenen Tage sorgt für extrem viele Jungvögel, die versuchen, den oft über 50 °C in ihren Quartieren zu entkommen und dann in die Mauerseglerklinik gebracht werden. Aktuell besteht sogar ein Aufnahmestopp, weil die vielen Helfer die Menge an Vögeln nicht mehr ausreichend versorgen können.
Dabei machen nicht nur die Temperaturen den Vögeln zu schaffen. Dach- und Fassadensanierungen verknappen den ohnehin schon begrenzten Brutraum. Erfolgt dies in der Brutzeit, finden sich auch schon mal Vogelbabys im Schuttcontainer, wie Baby Fiamma, das Glück hatte, dass ein aufmerksamer Bauarbeiter es mit ihren Geschwistern fand und in die Klinik brachte.
Oft genug sterben die kleinen Vögel aber auch elend, weil Baugerüste und Netze ihre Eltern daran hindern, sie zu füttern und mit Flüssigkeit zu versorgen. Die Mauerseglerschützer rufen deshalb alle Bewohner auf, Nistplätze zu melden, damit rechtzeitig Vorsorge getroffen werden kann und solche Situationen erst gar nicht entstehen. Gerade jetzt, wo die fütternden Eltern häufig unter Dachrinnen und neben Fallrohren die Brutplätze auf der Vorder- und Rückseite unter dem Dach anfliegen, lassen sich solche Standorte gut erkennen. Die Mauerseglerschützer bitten: Standorte melden!!
Mehr Infos
Die Mauersegler in der Klinik der DGfM freuen sich über Spenden für Futter und Pflege: https://paypal.me/mauerseglerklinik oder Vereinsregister: 11852, Spendenkonto: DE30500502010200163175, HELADEF1822
Text: Heidi Wieduwilt Bild: © Eva Brendel
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Japankäfer: Verdächtige Funde melden!
Das Regierungspräsidium Gießen bittet darum, Funde des Japankäfers zu melden. Der Käfer ist ein Neozoon und gilt offiziell als Unionsquarantäneschädling. Aktuell gibt es Funde in Trebur (Kreis Groß-Gerau), so sind am 15. Juni fünf Japankäfer und inzwischen mehr als 200 der invasiven Schädlinge gefunden worden. Mehr über den Japankäfer erfahrt ihr in diesem Beitrag der Hessenschau und auf der Info-Seite des Regierungspräsidiums. Also, haltet die Augen offen und meldet die Funde!
Zum Meldeportal
Text: Andrea Mateja Bild: © Richie Bettencourt / Unsplash
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Der Igelstachelbart ist der Pilz des Jahres 2026
Der Igelstachelbart kommt vor allem in Laubwäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit vor.
Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) hat während ihrer Exkursions- und Wissenschaftstagung im Tagungshaus der HVHS Springe den Igelstachelbart (Hericium erinaceus) als „Pilz des Jahres 2026" vorgestellt.
Der Igelstachelbart, auch bekannt unter Namen wie Yamabushitake, Löwenmähne, Pom-Pom blanc oder Affenkopfpilz, kommt vor allem in Laubwäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit vor. Er wächst als holzzersetzender Weißfäulepilz an frischem Totholz, meist an Buchen oder Eichen. Obwohl er ein beliebter Speisepilz ist, sollten die Wildbestände aus Naturschutzgründen geschont werden. Als Kultur- und Heilpilz gewinnt er jedoch zunehmend an Bedeutung und Bekanntheit.
Text: Eckhard Neitzel Bild: © Wolfgang Piepers - NABU
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Buch-Tipp: Geniale Bäume. Wie sie seit Jahrtausenden das Leben auf der Erde bestimmen
Harriet Rix nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der Bäume – jener stillen Giganten, die seit Jahrtausenden unsere Erde prägen und ohne die menschliches Leben undenkbar wäre.
Das Buch zeigt, wie genial Bäume wirklich sind: Sie kommunizieren untereinander, versorgen ihre Nachbarn, speichern unvorstellbare Mengen CO₂ und schaffen komplexe Ökosysteme. Rix erklärt wissenschaftlich fundiert und doch zugänglich, wie Bäume funktionieren, warum alte Wälder Schatzkammern der Biodiversität sind und welche Rolle sie im Klimaschutz spielen.
Besonders wertvoll: Das Buch verbindet Naturwissenschaft mit praktischem Naturschutz. Es macht deutlich, warum jeder einzelne Baum zählt – ob im Stadtpark, im eigenen Garten oder im Wald. Die wunderschönen Illustrationen laden zum Blättern und Verweilen ein.
Ein Buch, das den Blick auf Bäume für immer verändert. Perfekt für alle, die verstehen möchten, warum Waldschutz Klimaschutz ist
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und warum wir die letzten alten Bäume dringend bewahren müssen.
Nach der Lektüre möchte man am liebsten sofort raus in den Wald – oder einen Baum pflanzen.
ISBN:978-3-423-28500-1 dtv Verlag, 2025, 368 Seiten
Text: Lana Bogdanovskaia Bild: © dtv Verlag
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damit sich was verändert... 2026
BUNDjugend Hessen: Alle aktuellen Informationen über das Veranstaltungsangebot auf der Homepage www.bundjugendhessen.de/termine/
Text: BUNDjugend Hessen Bild: © BUNDjugend Hessen
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Jetzt schon anmelden für das Eine-Erde-Camp 2026!
Auch im nächsten Jahr findet das Eine-Erde-Camp statt und bringt umweltbewegte junge Menschen zusammen. Vom 21. bis 28. Juli 2026 geht es ins schöne Pfadfinderzentrum Lilienwald in Karben/Petterweil. Teilnehmende erwartet eine Camp-Woche mit spannendem Programm rund um die Themen Umwelt und Gesellschaft, Spaß und Kreativität – diesmal zum Themenschwerpunkt Biodiversität.
Jetzt anmelden!
Text: BUNDjugend Hessen Bild: © BUNDjugend Hessen
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Der Junge BUND
Im Jungen BUND treffen sich junge Menschen zwischen Anfang 20 und Ende 30 zu gemeinsamen Aktivitäten. Der BUND Hessen lädt zu Aktionstagen, Exkursionen, Workshops, etc. ein, die junge, interessierte Menschen neugierig auf die Naturschutzarbeit im Verband machen sollen, die Gemeinschaft fördern und Spaß machen.
Im Fokus stehen deshalb zunächst Aktivitäten, bei denen praktische und theoretische Kenntnisse aus der Naturschutzarbeit vermittelt werden. Kooperationen mit BUND-Ortsverbänden helfen Kontakte aufzubauen und können den Einstieg in das eigene BUND-Engagement erleichtern.
Die Interessen und Wünsche der Teilnehmenden werden gern bei der Planung der Veranstaltungen berücksichtigt. Auch rein theoretische Workshops oder skill-sharing-Workshops sind denkbar. Wir streben vor allem Veranstaltungen in Präsenz an, um den Austausch- und Netzwerkcharakter im Jungen BUND zu fördern.
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Wenn Du Lust hast, dich mit eigenen Ideen einzubringen, melde dich bitte bei Freiwilligenkoordinatorin Barbara Michalski.
Kontakt: barbara.michalski@bund-hessen.de, Tel.: 069-677376-50, telefonische Sprechstunde donnerstags 16-18 Uhr und nach Vereinbarung.
Jungen Menschen Perspektiven im BUND bieten
Eingeladen sind junge Erwachsene, die das Jugendverbandsalter schon überschritten haben und noch ihren Platz in der Umweltbewegung suchen. Auch junge Erwachsene aus der BUNDjugend sind herzlich eingeladen, denn das Engagement im Jungen BUND hilft Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen.
Eingeladen sind natürlich auch alle, die noch kein BUND-Mitglied sind oder den Verband bisher nicht kannten.
weitere Info's: www.bund-hessen.de/mitmachen/junger-bund
Text: BUNDjugend Hessen Bild: © BUNDjugend Hessen
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BUND Kreisverband Wetterau und seine Ortsverbände in den Medien und Veranstaltungen
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BUND OV Rosbach - Führung auf dem Wildkatzen-Walderlebnispfad am Winterstein
Am Samstag, den 13.Juni 2026 hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Rosbach, zu einer geführten Wanderung auf dem Wildkatzen-Walderlebnispfad am Winterstein (Taunus) eingeladen. Vorsitzender Uwe Steib begrüßte 18 Teilnehmer*innen bei tollem Wanderwetter und übergab dann das Wort an Susanne Schneider, Wildkatzenexpertin und Managerin Naturschutzprojekte vom BUND Hessen.
Die Interessierten erfuhren auf der ca. 7 km langen Strecke viel darüber, wie sich die Wildkatze von der Hauskatze unterscheidet, wovon die heimliche Waldbewohnerin lebt und dass sie unaufgeräumte Wälder mit Totholz und Gebüsch als Versteckmöglichkeit und zur Jungenaufzucht braucht. Wichtig ist auch eine Vernetzung der Wälder, damit sich die Wildkatze und andere Tiere in Europa wieder ausbreiten können. Wildkatzen werden durch ein sogenanntes Wildkatzenmonitoring nachgewiesen. Dabei werden mit Baldrian benetzte Holzpfähle aufgestellt, an denen sich die Wildkatzen reiben, denn Baldrian wirkt für die Katzen anziehend. Hängengebliebene Haare werden in einem bestimmten Zeitfenster gesammelt und ein genetischer Wildkatzennachweis durch Untersuchung des DNA-Materials durchgeführt. Man kann dabei auch einzelne Wildkatzen unterscheiden.
Auch im Taunus gibt es die scheue Wildkatze. Sie leben in der Natur ca. 7-10 Jahre – in Gefangenschaft bis zu 15 Jahre. Lebensgefahr für die Samtpfoten bildet der Straßenverkehr – gerade im Herbst, wenn junge europäische Wildkatzen dann den Ort ihrer Geburt verlassen, um sich eigene Reviere zu suchen. Die weiteste dokumentierte Wanderung eines Wildkatzenkaters war 30 Kilometer.
Nach dem Besuch des Wintersteinturms und der 10 Stationen des Wildkatzenerlebnispfads endet die interessante Tour nach drei Stunden. Die Teilnehmer*innen waren begeistert von den vielen spannenden Informationen und Eindrücken.
BUND-Tipp: Der Pfad kann jederzeit alleine, mit der Familie und mit eigenem Tempo erkundet werden!
Anfahrt, Downloads und weitere Infos zum Pfad unter:
www.bund-hessen.de/wildkatze/aktiv-werden/walderlebnis/
Text: Uwe Steib Bild: © Uwe Steib
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BUND OV Rosbach - Natur-Radtour des BUND zum Erlebnispunkt „Am Bornberg“
Die diesjährige Stadtradel-Radtour des BUND Ortsverband Rosbach im Rahmen von „Rosbach rollt“ ging am 14.Juni 2026 nach Friedrichsdorf/Dillingen. Die Hinfahrt führte die 13-köpfige Gruppe von der Wasserburg in Nieder-Rosbach nach Rodheim. Von dort ging es über den Kreuzweg nach Köppern und weiter zum Waldrand von Dillingen. Das Ziel war der NABU-Erlebnispunkt „Am Bornberg“. Das Gelände, ehemals ein Wasserwerk, wird seit 1997 vom NABU betreut und bildet auch den Treffpunkt des BUND OV Friedrichsdorf. Aktive aus beiden Verbänden hatten die Radelnden nicht nur herzlich empfangen, sondern sie auch über das Gelände geführt. Insekten, Reptilien, Vögel und andere Tiere finden hier reichlich Nahrung und Unterschlupf. Ein herrlicher Ort für Mensch und Tier. Die Rückfahrt führte ein Stück an dem Wanderweg „Meisenroute“ bei Köppern vorbei. Die Tour endete in der Sang (Ober-Rosbach) am Fahrenbach. Hier hat der BUND Rosbach eine Grünfläche und einen Barfußpfad auf einer städtischen Fläche angelegt – mit regelmäßiger Pflege. Der frisch gepflegte Barfußpfad wurde von mehreren Teilnehmern gleich mal ausprobiert.
Text: Uwe Steib Bild: © Uwe Steib
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Publikationen und Materialien
► Flyer "Wetterau im Wandel"
► Jahresbericht "BUND KV Wetterau Jahresbericht 2022"
► Jahresbericht "BUNDaktiv 2022" Das BUND-Jahr in Hessen (noch einige Exemplare)
► Jahresbericht "BUNDaktiv 2023" Das BUND-Jahr in Hessen (noch einige Exemplare)
► Jahresbericht "BUNDaktiv 2025" Das BUND-Jahr in Hessen (noch einige Exemplare)
► Flyer "Friedberger Bohnapfel" Hessische Lokalsorte 2022
► Flyer "Kleiner Zorro in größter Gefahr"
► Flyer "Gemeinsam für Umwelt und Natur"
► Magazin "knallbunt" von der BUNDjugend (sind von der Ausgabe 1-5 noch einige Exemplare vorrätig)
können in der Kreisgeschäftsstelle angefordert werden.
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BUND KV Wetterau News auch auf unserer Website einsehbar.
Auf den BUND KV Wetterau Newsletter kann jederzeit auf der BUND KV Wetterau zugegriffen werden.
Sie erhalten regelmäßig den Newsletter des BUND KV Wetterau auf Wunsch oder als Mitglied. Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Wer aus dem Verteiler ausgetragen werden möchte, wendet sich bitte an Eckhard Neitzel geschaeftsstelle@bund-wetterau.de
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