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AKTIVEN Newsletter 01/2026
BUND Kreisverband Wetterau
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Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde im Wetteraukreis,
Und liebe BUND-Aktive im Kreisverband Wetterau,
Herzlich willkommen zu unserem neuen Newsletter!
„Wir wünschen euch ein gutes neues Jahr voller wilder Begegnungen, grüner Ausblicke und dem beruhigenden Rauschen der Wälder. Möge 2026 ein gutes Jahr für euch und unsere Erde werden!"
„Auf ein weiteres Jahr, in dem wir die Wunder der Natur schützen und schätzen. Ich wünsche euch viel Kraft für euer Engagement und viele magische Momente im Freien."
Wir wünschen euch ein Jahr, in dem wir der Natur wieder ein Stück näherkommen. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass 2026 ein grüneres Jahr wird.
Informationen und Angebote erhaltet Ihr/erhalten Sie auf unserer Homepage www.bund-wetterau.de. Wir freuen uns, wenn alle Adressaten diesen Newsletter weiterhin erhalten möchten. Eine Abmeldung ist problemlos durch Klick auf den Link am Seitenende möglich.
Wir vom Redaktionsteam wünschen Euch/Ihnen viel Spaß beim Lesen des Newsletters.
Viele herzliche Grüße Euer/Ihr BUND KV Wetterau - Team
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Termine:
BUND-Termine im Kreisverband:
» Mo., 12. Januar 2026: BUND OV Wöllstadt: Ortsverbandtreffen Januar 2026; im Alten Rathaus, Bahnhofstraße 2, Eingang Frankfurter Straße, 61206 Wöllstadt/Nieder-Wöllstadt; Beginn: 19:30 Uhr
» Mi., 14. Januar 2026: BUND KV Wetterau: Kreisverbandtreffen Januar 2026; im Kolleg, Bürgerhaus Okarben, Hauptstraße 72, 61184 Karben/Okarben; Beginn: 19:30 Uhr
» Di., 27. Januar 2026: BUND OV Karben/Niddatal: Ortsverbandtreffen Januar 2026; im Mütter- und Familien Zentrum (MüZe) Cafe, Berliner Straße 12, 61184 Karben/Burg-Gräfenrode: Beginn: 20:00 Uhr
» Do., 22. Januar 2026: BUND OV Bad Vilbel: Ortsverbandtreffen Januar 2026; im Haus der Begegnung, Raum 1, Marktplatz 2, 61118 Bad Vilbel; Beginn: 19:30 Uhr
» Mi., 28. Januar 2026: BUND OV Bad Nauheim/Friedberg: Ortsverbandtreffen Januar 2026; im Raum 1. Obergeschoss, im Alten Rathaus Bad Nauheim, Marktplatz 2, 61231 Bad Nauheim; Beginn: 20:00 Uhr
» Sa., 31. Januar 2026: BUND OV KarbenNiddatal: Hobbykelterer-Wettbewerb 2026; Naturfreundehütte Silberwiesenweg, an der B3, 61184 Karben/Okarben; Beginn: 17:30 Uhr
» Sa., 31. Januar 2026: BUND OV Florstadt/Echzell/Reichelsheim/Wölfersheim: Baumschneidetag; Hochzeitswiese in Florstadt/Stammheim Richtung Ilbenstadt; Beginn: 9:00 Uhr
» Mo., 9. Februar 2026: BUND OV Wöllstadt: Ortsverbandtreffen Februar 2026; im Alten Rathaus, Bahnhofstraße 2, Eingang Frankfurter Straße, 61206 Wöllstadt/Nieder-Wöllstadt; Beginn: 19:30 Uhr
» Mi., 18. Februar 2026: BUND OV Bad Nauheim/Friedberg: Ortsverbandtreffen Februar 2026; im Raum 1. Obergeschoss, im Alten Rathaus Bad Nauheim, Marktplatz 2, 61231 Bad Nauheim; Beginn: 20:00 Uhr
» Di., 24. Februar 2026: BUND OV Karben/Niddatal: Ortsverbandtreffen Februar 2026; im Mütter- und Familien Zentrum (MüZe) Cafe, Berliner Straße 12, 61184 Karben/Burg-Gräfenrode: Beginn: 20:00 Uhr
Interessantes für Freundinnen und Freunde der Erde:
» Fr., 16. Januar 2026, Berlin: Wir-Haben-Es-Satt-Demo (WHES) – mit Vernetzungstreffen der BUNDjugend
BUND-Akademie
» Mi., 14. Januar 2026, online: Fortbildung zum/zur Naturführer*in 2026
» Mo., 26. Januar 2026, online: BUND-Webinar: Wärmewende gestalten
» Sa., 18. April 2026, Frankfurt: LDV BUND Hessen
Der BUND Hessen feiert am Samstag den 17.Oktober 2026 sein 50jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung in Frankfurt.
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Herzlichen Dank für eure Mitarbeit
Euer Tun hat Spuren hinterlassen. Vielleicht sind Sie BUND-Mitglied, haben gespendet oder unsere Newsletter gelesen. Vielleicht haben sie auch bei Projekten mit angepackt oder unsere Petitionen unterschrieben. Eines ist klar: Mit eurer Hilfe sind wir 2025 ein großes Stück vorangekommen. Dafür möchte wir uns bei Ihnen/euch kurz im Namen des BUND Wetterau von Herzen danken.
Gemeinsam geben wir die Richtung vor.
Wir vom BUND zeigen der Politik, wo es für echten Natur- und Klimaschutz langgehen muss: Das Bundesverfassungsgericht behandelt unsere Klimaklage nun inhaltlich und hat u. a. Bundesregierung und Bundestag zur Stellungnahme aufgefordert. Ein riesiger Erfolg! Zudem hat der Internationale Gerichtshof erstmals das Recht auf eine gesunde Umwelt anerkannt. Das verleiht unserer Klage für ein wirksames Naturschutzgesetz enormen Rückenwind.
Text: BUND Bild: © Jonathan Fieber (igreen)
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Tour de Natur 2026
25. Juli bis 9. August 2026: Frankfurt – Marburg – Erfurt
Die Strecke der Tour de Natur 2026 soll von Frankfurt(Main) über Gießen, Marburg und Eisenach nach Erfurt führen.
Du hast Kontakte in die Region oder Interesse mitzumischen? Dann melde dich bei uns!
Kontakt
Das nächste Planungstreffen wird vom 6. bis 8.2.26 in Erfurt stattfinden. Weitere Infos gibt es hier:
Infos zum Mitmachen
Du möchtest auf dem Laufenden bleiben und keine neuen Infos zur Tour verpassen? Dann abonniere doch unseren Newsletter.
Newsletter
Homepage: https://tourdenatur.net/aktuelles/
Text: Tour de Natur Bild: © Tour de Natur
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Wir-Haben-Es-Satt-Demo (WHES)
Die nächste große Wir-Haben-Es-Satt-Demo (WHES) findet im neuen Jahr in Berlin statt – diesmal mit Vernetzungstreffen der BUNDjugend vom 16. bis 18. Januar 2026. Die BUNDjugend Hessen organisiert eine gemeinsame Anreise mit dem Zug für alle Interessierten von 16 bis 27 Jahren. Kosten: 30 Euro pro Person.
Mehr erfahren!
Text: BUND Bild: © Jörg Farys
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App: NATURgewinnt - Gelungene Praxisbeispiele aus Kommunen
Die App „NATURgewinnt“ zeigt gelungene Beispiele für Stadtnatur und naturnahe Flächen, die sich digital entdecken und vor Ort per GPS erkunden lassen. Sie bietet Bürger*innen und Kommunen praktische Inspiration und konkrete Hinweise zur Umsetzung eigener Naturprojekte.
Mehr erfahren!
Text: BUND Hessen Bild: © Andrea Vetter-Anders
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BUND Erfolge 2025
Seit der Gründung des BUND vor über 50 Jahren setzt er sich dafür ein, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen. Inzwischen tragen über 674.000 Unterstützer*innen diesen Gedanken mit. Diese Unterstützung hat 2025 viel bewirkt: Wir haben Rechtsgeschichte geschrieben und den Stopp des Neubaus der A26 Ost erreicht. In Baden-Württemberg hatte unsere Klage gegen den Bau einer Megamastanlage Erfolg. In Bremen blickten wir auf 20 Jahre erfolgreiche Projektarbeit im Wiesenvogelschutz zurück. Mehr zu den BUND-Erfolgen finden Sie in dieser Publikation.
Link zum herunterladen: BUND Erfolge 2025 (pdf; ≈ 1,23 MB)
Text: BUND Bild: © BUND
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Neue Folgen: BUNDfunk – der Umwelt-Podcast
Beim BUNDfunk gibt es jeden Monat eine neue Folge, immer mit Fachleuten und aktiven Menschen aus dem BUND. Im aktuellen, dem zweiten BUND-Podcast sprechen wir mit Luise Körner (Teamleiterin Chemie), über die Ewigkeitschemikalien PFAS und über erschreckend giftige Produkte von Shein und Temu. Jetzt geht die dritte Folge des BUND-Podcast online: Thomas Mölich (Rettungsnetz Wildkatze) spricht über ein Thema, welches ihn seit 30 Jahren begleitet – nämlich die Wildkatze. Wir freuen uns, wenn Sie mithelfen, den Podcast bekannt zu machen. Anhören und weitersagen...
Text: BUND Bild: © BUND
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„Lurch des Jahres 2026“ der Alpensalamander
Der Alpensalamander lebt nur in einem kleinen Teil Deutschlands, doch das hat seiner Wahl zum „Lurch des Jahres 2026“ nicht geschadet. In den unwirtlichen Gebirgszonen sei das lackschwarze Reptil ein echter Überlebenskünstler, teilte die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) mit Sitz in Salzhemmendorf mit. Der Alpensalamander stehe exemplarisch für die Vielfalt und zugleich Verwundbarkeit alpiner Lebensräume. In Deutschland bewohnt der Alpensalamander (Salamandra atra) den äußersten Südosten von Baden-Württemberg und den Süden Bayern. Auffällig ist seine Fortpflanzungsweise: Der Alpensalamander legt keinen Laich ab, sondern bringt seine Jungen lebend zur Welt. Die Tragzeit kann zwei bis vier Jahre dauern.
Wie der Fellbacher Biologe Axel Kwet erklärte, drohe der „hochspezialisierten Art im Zuge des Klimawandels durch schrumpfende Verbreitungsgebiete Gefahr“.
Text: BUND Bild: © BUND Höxter
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Der Acker- oder Feldrittersporn ist Blume des Jahres 2026
Kräftiges Blau und der lange Sporn machen ihn einzigartig
Er leuchtet schon von weitem kräftig dunkelblau aus den Rändern von Getreideäckern oder auch auf frischen Erdhaufen. Unkrautbekämpfung mit Herbiziden, eine effektive Saatgutreinigung und der Verlust von Ackerrändern bedrohen den Ackerrittersporn.
Der Acker- oder Feldrittersporn (Consolida regalis) ist eine wahre Zierde der Getreideäcker. Man findet ihn bisweilen aber auch an Wegrändern, auf Brachen oder frisch aufgeschobenen, lehmigen Erdhaufen. Die Pflanze bevorzugt einen kalkhaltigen, humosen Lehmboden und kommt in Deutschland vom nordöstlichen Tiefland bis in die kalkreicheren Mittelgebirge und das Voralpenland vor, ist jedoch westlich des Rheins, im Norden und Nordwesten Deutschlands selten beziehungsweise fehlt dort ganz. Als Ackerpflanze ist sie in den Gebieten mit vorherrschender Grünlandnutzung natürlich kaum zu finden. Der Ackerrittersporn gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und ist wie viele seiner Verwandten leicht giftig. Medizinisch wurde er eingesetzt, weil man ihm eine harn- und wurmtreibende Wirkung zuschrieb.
Um auf den dramatischen Artenschwund in den Agrarlandschaften aufmerksam zu machen, hat die Loki Schmidt Stiftung den Acker- oder Feldrittersporn zur Blume des Jahres 2026 gekürt. Die „Blume des Jahres 2026“ steht stellvertretend für eine Vielzahl von Ackerwildkräutern, die durch die Intensivierung der Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgedrängt worden sind. Der Feldrittersporn wird in allen Bundesländern auf der Roten Liste geführt.
Der Ackerrittersporn leuchtet oft schon von weitem kräftig dunkelblau aus den Rändern von Getreideäckern oder auch auf frischen Erdhaufen. Farbe und Blütenform machen ihn unverwechselbar. Die einjährige Pflanze wird bis zu vierzig Zentimeter hoch. Der Stengel ist stark verästelt. Sie hat wechselständige Blätter mit langen, schmalen Zipfeln. Die Blätter sind zwei- bis dreifachgeteilt. In lockeren Trauben stehen die tiefblauvioletten Blüten mit fünf Blütenhüllblättern. Auffällig ist der bis zu 2,5 Zentimeter lange Blütensporn, dem die Pflanze ihren Namen verdankt. Die Pflanze blüht von Mai bis September.
In Gesellschaft von Kornblume und Adonisröschen
Der Ackerrittersporn ist durch die Unkrautbekämpfung mit Herbiziden, eine effektive Saatgutreinigung und den Verlust von Ackerrändern durch immer größere Ackerschläge sehr selten geworden. Mit ihm gehören seine Begleiter, wie Sommeradonisröschen, Haftdolde, Frauenspiegel oder auch die Kornblume zu den vom Aussterben bedrohten Ackerwildkrautgesellschaften. Örtlich kommt der Rittersporn oft nur noch auf Ödland vor.
Der Feldrittersporn ist ein klassischer Vertreter der Segetalflora, also der Wildpflanzen auf Äckern. In der Neolithischen Revolution vor etwa 9000 Jahren wurde der Ackerbau im fruchtbaren Halbmond Mesopotamiens erfunden und hat sich anschließend mit Migrationsbewegungen bis nach Europa ausgebreitet. Mit Emmer, Einkorn, Weizen, Gerste und anderen Kulturpflanzen kamen auch viele Wildpflanzen, die in den neu entstandenen Lebensräumen passende Standortbedingungen vorfanden. Mit der Zeit entwickelte sich ein artenreiches Zusammenspiel von Ackerwildkräutern, feldbewohnenden Tieren und den von Menschen angebauten Nutzpflanzen. So sind für uns Mohn, Kornblume und Kamille, aber auch Feldhamster, Feldhase, Feldlerche und Rebhuhn unmittelbar mit dieser Landschaft verknüpft und nicht wegzudenken.
Gefährdet durch Unkrautbekämpfung und Saatgutreinigung
Was über Jahrtausende entstand, wird nun in nur wenigen Jahrzehnten zerstört: Mit dem Einsatz von Herbiziden und Düngemitteln, mit der zunehmenden Mechanisierung und Bodenbearbeitung bewirkt die intensive Landwirtschaft, dass die Vielfalt sowohl an Kulturpflanzen aber auch Wildpflanzenarten erheblich reduziert wird. Auch die Saatgutaufbereitung ist ein wichtiger Grund für die Abnahme der wild wachsenden Pflanzen auf den Äckern, da ihre Samen nun nicht mehr wie früher mit denen der Kulturpflanzen ausgebracht werden. Diese Maßnahmen waren und sind so effektiv, dass die Arten der Segetalflora heute zu den am stärksten gefährdeten Pflanzen gehören.
Der Feldrittersporn ist die „Blume des Jahres 2026“. Die Pflanze mit den blau-violetten Blüten mit dem charakteristischen Sporn wächst eigentlich auf Äckern zwischen Getreidehalmen, doch sie ist selten geworden, wie die Loki Schmidt Stiftung in Hamburg mitteilte.
Der Feldrittersporn ist die 47. Blume, die die Stiftung auszeichnet. Mit der Wahl will sie auf den dramatischen Artenschwund in den Agrarlandschaften aufmerksam machen. Durch die Intensivierung der Landschaft seien zahlreiche Ackerwildkräuter und mit ihnen auch viele Tierarten in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgedrängt worden. Der Feldrittersporn sei ein Beispiel dafür.
Der Feldrittersporn (Consolida regalis) ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Er wird bis zu 50 Zentimeter hoch und blüht von Mai an und bis in den September hinein.
Die Biologin Loki Schmidt (1919 – 2010) Ehefrau von Altkanzler Helmut Schmidt (1918 – 2015) hatte die Aktion 1980 ins Leben gerufen.
Text: BUND Bild: © Helge May (NABU)
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Konzernatlas 2026: Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie
Mit dem Konzernatlas 2026 öffnet sich ein Blick hinter die Fassaden unseres modernen Ernährungssystems – dort, wo wenige große Agrar- und Lebensmittelindustrie-Konzerne entscheiden, wie, wo und mit welchen Folgen Nahrung für uns alle produziert wird. Diese Publikation lädt dazu ein, die uns oft verborgenen Verflechtungen zwischen Marktmacht, Preisbildung, Umweltbelastungen, Gesundheit und Klimawandel zu erkunden und neu zu denken.
Der Konzernatlas macht erfahrbar, wie wenige Global Player entlang der Wertschöpfungskette von Saatgut über Futtermittel bis zum Supermarktregal den Takt vorgeben – und welche Folgen das für ökologische Vielfalt, Böden, Wasser und soziale Gerechtigkeit hat. Diese Dynamik wird nicht nur mit Zahlen untermauert, sondern in lebendigen Texten und Grafiken greifbar.
Möchten Sie verstehen, wie unser Essen politisch und ökologisch verhandelt wird und warum der Weg zu einem resilienten,
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Handbuch: Wärmewende gestalten – Wissen und Ideen für Engagierte vor Ort
Noch immer werden rund 70 Prozent unserer Wohnungen und Häuser durch Erdgas- oder Öl-Heizungen mit Wärme versorgt. In vielen Gebäuden entweicht außerdem viel zu viel wertvolle Wärme durch undichte Fenster und ungedämmte Fassaden.
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Das ist nicht nur ein massives Klimaproblem, sondern kann auch teuer werden. Da müssen wir alle ran! Das Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung (WPG) weist unseren Gemeinden und ihren Planungen vor Ort eine wichtige Rolle bei der Wärmewende zu. Wie können wir diese Gelegenheit nutzen?
Diese Broschüre bietet einen Einstieg für engagierte Menschen vor Ort, sich mit Fragen rund um klimafreundliches und bezahlbares Heizen zu beschäftigen und zur Wärmewende vor Ort wirksam zu werden. Die Broschüre vermittelt fundiertes, aktuelles Wissen und Einordnungen, damit Sie gestärkt in kommunale Diskussionen oder Wärmeplanungsprozesse gehen. Außerdem bietet sie viele hilfreiche Tipps und konkrete Ideen für Aktionen, Veranstaltungen und politisches Engagement vor Ort – von der Wärmewende in den eigenen vier Wänden über das Verhindern von Scheinlösungen bis hin zum Engagement für eine soziale Umsetzung.
Link zum herunterladen: Wärmewende gestalten (pdf; ≈ 5,28 MB)
Text: BUND Bild: © BUND
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Jetzt schon anmelden für das Eine-Erde-Camp 2026!
Auch im nächsten Jahr findet das Eine-Erde-Camp statt und bringt umweltbewegte junge Menschen zusammen. Vom 21. bis 28. Juli 2026 geht es ins schöne Pfadfinderzentrum Lilienwald in Karben/Petterweil. Teilnehmende erwartet eine Camp-Woche mit spannendem Programm rund um die Themen Umwelt und Gesellschaft, Spaß und Kreativität – diesmal zum Themenschwerpunkt Biodiversität.
Jetzt anmelden!
Text: BUNDjugend Hessen Bild: © BUNDjugend Hessen
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Kinderfreizeiten 2026
Die BUNDjugend bietet auch 2026 wieder tolle Freizeiten für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren an: Natur entdecken, Spiele spielen und Abenteuer erleben mit Gleichgesinnten – auf dem Bauernhof oder einfach in einer schönen Gegend in Hessen.
Weitere Infos und Anmeldung
Text: BUND Hessen Bild: © BUNDjugend Hessen
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Buchtipp: Das Ministerium der Zeit von Kaliane Bradley
Ein Marine-Kommandant der Franklin-Expedition aus dem Jahr 1847 landet durch Zeitreise mit vier weiteren Expats aus der Geschichte im London in naher Zukunft. Eine Mitarbeitende der britischen Regierung erzählt im Rückblick, wie sie dem viktorianischen Polarforscher Graham Gore die Gegenwart und 200 Jahre übersprungene Umwelt- und Menschheitsgeschichte erklärt. In sehr ironischen und lustigen Dialogen erörtern die beiden Werte und Sichtweisen, sprechen über planetare Krisen als auch veränderte Positionen des Menschseins in der Geschichte.
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Buchtipp: Das Ministerium der Zeit von Kaliane Bradley
Es ist ein frischer Genre-Mix aus Science Fiction, Historischem Roman, Comedy und Love-Story im Zeitalter des Anthropozäns, also in der Zeit des menschengemachten Klimawandels. Jedoch ist die Geschichte nicht als Dystopie erzählt sondern als unterhaltsame politische Satire. Ein sehr geistreiches und spaßiges Debüt von Kaliane Bradley, das anregt, die Zusammenhänge von geopolitischen Kriegen, Kolonialismus, Hitzewellen oder Rohstoff- und Wassermangel zu erkennen und ruhig mal von der absurden Seite zu betrachten. Rezension: Simone Kiefer
Erschienen am: 23.04.2025 Originaltitel: The Ministry of Time Aus dem Englischen von Sophie Zeitz 384 Seiten
ISBN: 978-3-328-60353-5 Verlag: Penguin
Cover und Seite: © Penguin Verlag
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BUND Kreisverband Wetterau und seine Ortsverbände in den Medien und Veranstaltungen
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BUND OV Rosbach - auf dem Rodheimer Weihnachtsmarkt
Zum dritten Mal hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Ortsverband Rosbach einen Stand auf dem Rodheimer Weihnachtsmarkt. Der Ortsverband war am 29.November 2025 mit seinem weihnachtlich geschmückten Schäferwagen nach Rodheim gekommen und hatte eine kleine Verkaufspalette aus eigenem Apfelsaft dabei. So wurde Apfelsaft in unterschiedlichen Varianten – kalt, heiß, heiß mit Bio-Zimt oder mit einem Schuss hochwertigen Quetschen-Schnaps – angeboten. Man konnte auch einen doppelten Schuss bekommen. Und wer von dem Saft etwas mit nach Hause nehmen wollte, konnte auch den Saft im 5-Liter-Karton erwerben. Der Saft wurde aus ungespritzten Äpfeln von der BUND Pat*innen-Wiese in Rodheim gepresst.
Im Angebot war auch leckeres, selbstgemachtes Apfelgelee und Marmelade aus dem Saft – u. a. verfeinert mit Zimt, Zitrone, Kürbis oder Kiwi. Alles zu sehr humanen Preisen. Denn Ziel war es, den Weihnachtsmarkt-Besuchern qualitativ hochwertige, überwiegend eigene Produkte ohne große Gewinnabsichten anzubieten und dabei mit ihrem Mehrwegsystem komplett auf Müll zu verzichten. Eigenschaften, die einen Weihnachtsmarkt heutzutage aufwerten, einzigartig machen und für weihnachtliche, besinnliche Atmosphäre sorgen – so die Hoffnung. Vielen Dank an das Team der Rodheimer Weihnachtsmänner, dass der Ortsverband – diesmal vertreten durch 8 Aktive – wieder dabei sein durfte.
Text: Uwe Steib Bild: © Uwe Steib
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BUND OV Münzenberg - Grundwasserentnahmen durch den Landwirtschaftsbetrieb „Wetterauer Früchtchen“
Der BUND OV Münzenberg kritisiert den hohen Wasserverbrauch zur Bewässerung der Foliengewächshäuser. Wie bereits in der BUND- Stellungnahme zum Bebauungsplan „Wetterauer Früchtchen“ vom Mai 2025 vorgetragen wurde.
Der landwirtschaftliche Betrieb hat 2 Grundwasserentnahmerechte über jeweils 49.500 m³pro Jahr vom Mai 2022 und vom März 2025 (Auskunft Obere Wasserbehörde beim RP Darmstadt).
Im Zuge der Offenlage des B-Plans vom Mai 2025 hat die EVB (Energie und Versorgung Butzbach)
der Stadt Münzenberg mitgeteilt, dass bereits das erste Entnahmerecht vom Mai 2022 Auswirkungen auf die beiden Brunnen in Pohl-Göns hatte. Es sind Absenkungen des Grundwasserstands und Trübung des Wassers bemerkt worden. Laut Mitteilung der EVB entnehmen die beiden Brunnen des Betriebs aus demselben Grundwasserleiter wie die Pohl-Gönser Trinkwasserbrunnen der EVB.
Im August 2025 wurden dem BUND Ortsverband durch ortskundige Bürger*innen 17 weitere Grundwasserentnahmestellen des Betriebs „Wetterauer Früchtchen“ gezeigt. 12 dieser Entnahmestellen liegen in direkter Nähe zur Hofstelle im Altstädter Feld in der Gemarkung Gambach, 5 weiter in der Gemarkung Münzenberg.
Nach Auskunft der Unteren Wasserbehörde beim Kreis, darf ein landwirtschaftlicher Betrieb bis zu 3.600 m³ Grundwasser pro Entnahmestelle im Jahr fördern ohne wasserrechtliche Genehmigung. Der Betrieb muss lediglich die Brunnenbohrung vorher bei der UWB anzeigen. Auch die Anzahl der Entnahmestellen pro Betrieb ist nicht begrenzt, solange nicht mehr als 3.600 m³ aus einer Bohrung entnommen werden.
Diese Rechtslage wirkt einem ernsthaften Grundwasserschutz entgegen, denn die entnommene jährliche Menge muss nicht durch Wasseruhren belegt werden. Die Einhaltung der Mengenbegrenzung obliegt dem Betrieb. Das ist geradezu absurd, wenn bei immer häufigeren und längeren Trocken- und Hitzeperioden, der Bewässerungsbedarf für landwirtschaftliche Kulturen wie z.B. Kartoffeln steigt und der Betrieb die Entnahmemenge nicht nachweisen muss.
Im Falle der „Wetterauer Früchtchen“ bedeutet dies, es gibt 2 Grundwasserentnahmerechte über 99.000 m³ und 17 weitere Entnahmestellen zu je 3.600 m³ (sofern der Betrieb sich rechtstreu verhält), also weitere 61.200 m³.
Somit verfügt der Betrieb über 160.000 m³ Grundwasser zur Bewässerung von Gewächshauskulturen, überwiegend Erdbeeren. In den Foliengewächshäusern ist die Bewässerung unausweichlich, weil kein Niederschlagswasser mehr in den Boden einsickern kann. Im Freilandanbau wird nur bei anhaltender Trockenheit bewässert.
Bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 100 l Wasser pro Tag entspricht die Menge von 160.000 m³ dem Jahresverbrauch an Wasser für ca. 4.400 Menschen in Deutschland.
Erdbeeren aus Gewächshausanbau müssen während der gesamten Wachstumsperiode bewässert werden, egal ob in Spanien oder hier angebaut. Dazu kommt der immense Verbrauch an Kunststofffolien, die aus Erdöl hergestellt sind und nach ca. 3 bis 5 Jahren Nutzung in der Regel verbrannt werden.
Der BUND empfiehlt daher nur Erdbeeren saisonal aus regionalem Freilandanbau zu konsumieren. Hier ist der Bewässerungsbedarf deutlich niedriger als im Folientunnelanbau.
Die Freude über den Erdbeergenuss ist größer, wenn wir sie nur zu bestimmten Zeiten im Jahr essen.
Text: Peter Hünner Bild: © Peter Hünner
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Publikationen und Materialien
► Flyer "Wetterau im Wandel"
► Jahresbericht “BUND KV Wetterau Jahresbericht 2022”
► Jahresbericht "BUNDaktiv 2023" Das BUND-Jahr in Hessen (noch einige Exemplare)
► Flyer "Friedberger Bohnapfel" Hessische Lokalsorte 2022
► Flyer "Kleiner Zorro in größter Gefahr"
► Flyer "Gemeinsam für Umwelt und Natur"
► Magazin "knallbunt" von der BUNDjugend (sind von der Ausgabe 1-5 noch einige Exemplare vorrätig)
können in der Kreisgeschäftsstelle angefordert werden.
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BUND KV Wetterau News auch auf unserer Website einsehbar.
Auf den BUND KV Wetterau Newsletter kann jederzeit auf der BUND KV Wetterau zugegriffen werden.
Sie erhalten regelmäßig den Newsletter des BUND KV Wetterau auf Wunsch oder als Mitglied. Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Wer aus dem Verteiler ausgetragen werden möchte, wendet sich bitte an Eckhard Neitzel geschaeftsstelle@bund-wetterau.de
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