Ansprechpartner des BUND Ortsverband Rockenberg

Jürgen Hutfiels
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35519 Rockenberg

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1. November 2017

Neuer Vorstand beim BUND Rockenberg

Vorstand vom BUND OV Rockenberg: v.r.n.l.: Dr. J. Heinstadt, P. Pfeifer, J. Hutfiels, S. Knauer (Bild: Regina Fehr-Wolf)
Bild: Regina Fehr-Wolf (v.r.n.l.: Dr. J. Heinstadt, P. Pfeifer, J. Hutfiels, S. Knauer) (für größere Ansicht klicken)

Die Jahreshauptversammlung des BUND Rockenberg fand in diesem Jahr in der Gaststätte "Zur Wetterau" statt.

Die anstehenden Vorstandswahlen führten zu einem teils neuen Vorstand - bestätigt in seinem Amt wurde der 1. Vorsitzende, Jürgen Hutfiels, zum 2. Vorsitzenden wurde Simon Knauer gewählt, die Aufgaben des Kassenwarts nimmt Dr. Johannes Heinstadt wahr. Ob die gewählten Herren ihre Arbeit ordnungsgemäß erledigt haben, wird Kassenprüferin Petra Pfeiffer feststellen.

Die Arbeiten, die in der letzten Jahren Schwerpunkte waren - dazu gehörten der Amphibienschutz sowie Schutz und Pflege der alten Streuobstbestände im Gemeindegebiet - sollen intensiviert werden. Insbesondere der Aufbau des Amphibienschutzzauns zwischen Oppershofen und Steinfurth, der im vergangenen Jahr ohne das Engagement der FFW Steinfurth und des NABU Bad Nauheim nicht möglich gewesen wäre, soll verstärkt begleitet werden.

In den Erhalt alter Streuobstbäume wird der BUND Rockenberg in diesem Jahr 500 Euro für die Pflege durch Fachkräfte investieren.

Wichtigstes Anliegen ist dem BUND jedoch, die Bevölkerung auf die Auswirkungen des von Parteien im Rockenberger Parlament geplanten Baugebiets "Burgweg" zwischen Rockenberg und Oppershofen aufmerksam zu machen.
Neben dem damit verbundenen Verlust von Äckern und Streuobstwiesen durch bebaute Flächen und einer Erweiterung des innerörtlichen Verkehrs würden die dörflichen Strukturen zerstört, die grade erst durch die durchgeführten Dorferneuerungen so positiv hervorgehoben wurden. Feuerwehren, Schulen, Apotheke, Ärzte, Banken, Einkaufsmöglichkeiten - all dies soll raus aus den Dörfern.

Leidtragende werden zunächst die Senioren sein, die - zumindest in Rockenberg - ihre Erledigungen zu Fuß machen können.
Wer wird zu den Feste der Feuerwehren, die derzeit in den Ortschaften stattfinden, noch zu Fuß kommen?
Nochmehr Parkplätze werden neben nochmehr Straßen erforderlich sein.
Wer im Fernsehen sieht, was "Helikoptereltern" in den Straßen der Innenstädte veranstalten, die in der Nähe von Schulen liegen, kann sich ein Bild davon machen, was einer Schule bevorsteht, die zwischen den beiden Ortsteilen liegt.

Wieviele Eltern werden ihre Kinder aus beiden Ortsteilen - insbesondere in den dunklen Jahreszeiten - zu Fuß in eine Schule schicken, die "mitten im Feld"  liegt - lassen sie uns gemeinsam raten - nicht mal 5%.

Der BUND plädiert dafür, dass die örtlichen Strukturen zum Vorteil von Kindern und Senioren erhalten bleiben - selbst, wenn die Kosten dafür höher sein sollten - die Kassen sind bundesweit gefüllt.

Hier gilt es, den Gemeindevertretern die Rote Karte zu zeigen.



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