Ansprechpartner im BUND Ortsverband Ober-Mörlen

Klaus Spieler (1. Vorsitzender)
Zur Gickelsburg 2
61239 Ober-Mörlen

Tel.: 06002 930357
E-Mail: spieler.eckert@t-online.de

Erzeugung von Holzkohle aus Reisig und Schwachholz zur Terra Preta-Herstellung

Die Wiederentdeckung der Schwarzerde des Regenwalds, Terra Preta, ist in aller Munde. Man kann sich die zur Herstellung nötige Holzkohle kaufen oder aus Reisig und Schwachholz selber herstellen. Eine kurze Beschreibung finden sie in dem Auszug aus dem Naturschutzbericht des Wetteraukreises 2016/2017 auf den Seiten 96 und 97 (pdf; ca. 370 KB).

Weitere Infos zum Thema finden Sie unter: https://www.facebook.com/schwarze.erde.terra.preta/ 

2. Oktober 2014

Wetterauer Zeitung berichtet vom BUND-Apfelfest auf dem Marktplatz

Wetterauer Zeitung berichtet vom BUND-Apfelfest auf dem Marktplatz

In der Wetterauer Zeitung vom Donnerstag, 2. Oktober 2014, wird von unserem Kelterfest berichtet.
Laden Sie sich den Zeitungsbericht (pdf; ca. 300 KB) herunter.

27. November 2012

BUND-Ortsverband Ober-Mörlen erhält Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt

BUND-Ortsverband Ober-Mörlen erhält Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Im Jahr 2014 wurde das Projekt erneut ausgezeichnet
Im Jahr 2014 wurde das Projekt erneut ausgezeichnet

Das "Obstbaumsortenkartierungs- und Lokalsortenerhaltungsprojekt Langenhain-Ziegenberg" des "BUND-Ortsverband Ober-Mörlen" wurde am 27. November 2012 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

Mit dieser Auszeichnung wird das Engagement des BUND-Ortsverbandes Ober-Mörlen für seinen Einsatz zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Streuobstbau gewürdigt.

Nur was man kennt, kann man auch schützen. Unter diesem Motto hatte der BUND-Ortsverband Ober-Mörlen sich vorgenommen sämtliche noch vorhandenen Obstbäume in der Gemarkung von Langenhain-Ziegenberg (ca. 2.200 Stück) kennen zu lernen.

Mit Hilfe namhafter Pomologen wurden die Sorten bestimmt, sowie die Position per GPS und der Zustand der Bäume (ungefähres Alter, Vitalität und Besonderheiten wie Baumhöhlen) erfasst.

Dabei wurde besonderes Augenmerk auf Regional- und (seltene) Lokalsorten gerichtet. Diese zu erkennen, zu erhalten und zu vermehren ist die eigentliche Zielsetzung des Projekts. Denn überlässt man den überalterten Baumbestand sich selbst, kann mit jedem gestorbenen Baum ein Stück genetische Vielfalt für immer verschwinden.

Um das zu verhindern, sollen die identifizierten, seltenen, erhaltenswerten Sorten als Veredelung auf Hochstämmen auf eine separate Fläche gepflanzt und langfristig gepflegt werden. Dies geschieht durch Mitglieder des BUND-Ortsverbandes.

Dieses Engagement hat die Juroren und Jurorinnen des Wettbewerbs sehr beeindruckt: „Es lebe die Artenvielfalt! Nichts kann dies deutlicher widerspiegeln als die Ergebnisse des Projektes in Langenhain-Ziegenberg. Alte Apfelsorten, die auch nur regional zu finden sind, werden fleißig gesucht, gefunden, erkannt und systematisch erfasst“, so Angela Krumme, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle. „Und damit die Sorte eine Überlebenschance hat, wird sie weiter vermehrt und regional verbreitet. Der Platz reicht nicht, also werden Flächen weiter dazu gepachtet – das sind Erfolge! Die Vorfreude auf eine reiche Ernte und eine Vielfalt an Gaumenfreuden lässt auf den nächsten Sommer hoffen! Wir wünschen den ehrenamtlich Tätigen weiterhin so viel Engagement und Detailfreude beim Pflanzen, schneiden, ernten!“.

Bürgermeister von Ober-Mörlen, Herr Jörg Wetzstein nahm stellvertretend für die Geschäftsstelle der UN-Dekade biologische Vielfalt die Auszeichnung im alten Rathaus von Langenhain vor. Er würdigte in seiner Rede das Engagement der Beteiligten für ihr Bemühen die genetischen Ressourcen der heimischen Streuobstwiesen zu erhalten.

Zu der Ehrung erschienen waren Mitglieder befreundeter Naturschutzgruppen und Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde, des Naturschutzfonds Wetterau, des BUND-Kreisverbands und von Bündnis 90/Die Grünen, sowie der Ortsvorsteher.

Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhielt der BUND-Ortsverband Ober-Mörlen einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung das Obstbaumsortenkartierungs- und Lokalsortenerhaltungsprojekt Langenhain-Ziegenberg einen wertvollen Beitrag geleistet hat. Ab sofort wird das Projekt auf der deutschen UN-Dekade-Webseite vorgestellt.

Seit Juni 2012 werden wöchentlich beispielhafte Projekte zur UN-Dekade Biologische Vielfalt vorgestellt. Neue Projekte sind eingeladen, sich noch bis zum Ende der Dekade im Jahr 2020 zu bewerben. Jeder, der sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Forschungs-, Bildungs- oder Naturschutzmaßnahmen einsetzt, kann seine Bewerbung online bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt einreichen.

Urkunde

Mehr zu dem Projekt erfahren Sie auch auf der Naturschutzprojekte-Seite des BUND.

Klaus Spieler für den BUND-Ortsverband Ober-Mörlen



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