Hamsterschutz in der Wetterau

2017 wurde neues Hamsterschutzprojekt gestartet

Eine eigene Internet-Seite zu diesem Feldhamsterschutz-Projekt de BUND Wetterau finden Sie unter

>>> Die Hamsterhelfer

Am 20. Juli 2018 brachte der HR in seiner Sendung "alle Wetter" einen kurzen Videobetrag über das Projekt.

>>> Der Feldhamster in der Wetterau (ab 0:56 Minuten)

"Feldhamster haben es in intensiv landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen nicht leicht. Sie sind inzwischen vom Aussterben bedroht. Das müßte nicht so sein. Der BUND Wetterau betreibt ein Schutzprojekt im Einklang mit moderner Landwirtschaft. „alle wetter!“-Reporterin Simone Kienast stellt es vor. Außerdem geht es in „alle wetter!“ um die Sommerhitze, die Unwettergefahr am Wochenende und die hessischen Heilbäder.

Bereits vor bald 20 Jahren beteiligte sich der BUND Kreisverband an einem Hamsterschutzprojekt in der Wetterau.

Ab dem Frühjahr 2017 gibt es nun für den BUND eine Neuauflage, siehe folgende
>>> Pressemitteilung vom 9. Mai 2017:

Fast 20 Jahre ist es her, dass der Feldhamster-Experte Matthias Gall vom BUND Wetterau und Stefan Müller von der Kelterei Müller in Butzbach-Ostheim die Idee zum „Hamstersaft“ hatten. Damit war der Grundstein für ein dauerhaftes Engagement der Kelterei zum Schutz des stark Bestands gefährdeten bunten Untergrundbewohners gelegt.

Der Kreisverband Wetterau des BUND startet mit der Erneuerung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit ein neues Projekt zum Schutz von Flora und Fauna der für die Wetterau so typischen Ackerlandschaften. Anlass für ein Treffen der Naturschützer mit Stefan und Tanja Müller sowie dem Landwirt Heinzpeter Zorn die Bereitstellung einer bisher ungenutzten, ehemaligen Ackerfläche der Kelterei für den Feldhamsterschutz sowie die Neu-Etikettierung des Hamstersafts.

In seiner Ansprache blickte Matthias Gall zunächst auf die vergangenen 20 Jahre zurück und würdigte das Engagement der Kelterei. Sie habe entscheidend mitgeholfen, Schutzmaßnahmen anzustoßen, die letztlich in ein landesweites Feldhamster-Schutzprogramm unter Federführung des Hessischen Umweltministeriums, der zuständigen Landwirtschaftsämter und des heutigen HLNUG gemündet seien. Noch immer aber schwinden, so Gall weiter, die Bestände. Dabei steht der Feldhamster für einen besorgniserregenden Rückgang vieler typischer Arten der ackerbaulich genutzten Landschaften. Beispiele sind das Rebhuhn oder die Feldlerche.

Zu den Schutzmaßnahmen des Landes müssen daher lokale und regionale Initiativen kommen, die eng und vertrauensvoll mit den örtlichen Landwirten zusammenarbeiten. Als erste gemeinsame Maßnahme von Kelterei und BUND wird derzeit eine von der Kelterei bereitgestellte Fläche durch den Ostheimer Landwirt Heinzpeter Zorn, dessen Engagement Gall hervorhob, wiederhergerichtet.

Geplant ist ab 2018 der kleinflächige Anbau unterschiedlicher Feldfrüchte, die zu allen Jahreszeiten Deckung und Nahrung für Vögel, Feldhamster und Insekten bieten. Der BUND stellt die Gelder für die Bewirtschaftung und Pflege der Fläche zur Verfügung.

Tanja Müller hob die enge Verbundenheit der Kelterei mit Ostheim und der Wetterau hervor. Es sei der Kelterei ein wichtiges Anliegen, diese Initiative zum Schutz der heimischen Kulturlandschaft und ihrer Bewohner zu unterstützen. Die Kelterei freue sich daher auf die Fortsetzung und Intensivierung der Zusammenarbeit.

Wer die Initiative des BUND-Kreisverbandes unterstützen möchte, kann unter dem Stich-wort „Feldhamster Wetterau“ auf folgendes Konto spenden:
IBAN DE71 5185 0079 0027 1065 10; BIC: HELADEF1FRI.
In Kürze werden unter www.hamsterhelfer.de Informationen über das Projekt und aktuelle Aktionen bereitstehen.

 

 



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